Jahresthema "Miteinander auf dem Weg des Glaubens sein" - Julia Franz als junge Künstlerin
Buntes Kreuz führt durch das Jahr

Neuhaus. (mlb) "Machen wir uns miteinander auf den Weg des Glaubens", forderte Pfarrer Hubert Bartel die Gläubigen in der Pfarrei Heilig-Geist nach seiner überzeugenden Predigt zum Beginn des neuen Kirchenjahres sicherlich gerne nach.

Der Geistliche erläuterte anschaulich das neue Jahresthema "Miteinander auf dem Weg des Glaubens sein", das sich ab dem ersten Adventssonntag durch das Gemeindeleben der Pfarreiengemeinschaft zieht. Passend dazu zierte ein bunt bemaltes, mannshohes Holzkreuz die sonst eher nüchterne Heilig-Geist-Wand hinter dem Altar.

Spuren im Sand

Ministrantin Julia Franz gestaltete dies mit Unterstützung von Magdalena Windschiegl passend zum Jahresmotto. So zeigt es Spuren im Sand ebenso wie den Geist Gottes in Form einer Taube. Erich Sperber sponserte die dazu benötigte große Sperrholzplatte. "Schon das Miteinander fällt uns oft schwer", stellte Hubert Bartel im Hinblick auf das neue Motto fest. Er erinnerte dabei etwa an das Leben mit den Mitmenschen, in den Pfarreien und auch in der Pfarreiengemeinschaft. Im Zuge der Jahresaktion forderte er die zahlreichen Anwesenden im Gotteshaus deswegen auf, durch gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft auf Verzicht ein neues Miteinander zu schaffen. Das bedeute, so der Geistliche, aber auch Veränderung. "Auf dem Weg sein, heißt nicht, dass alles so bleibt, wie es schon immer war", gab er deswegen zu bedenken.

Balance finden

Am Beispiel von Vereinen, die sich starren Strukturen verschreiben und deswegen mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben, warnte Bartel vor gefährlichem Stillstand. Daher sei es wichtig, die richtige Balance zwischen Bewahren und Verändern zu finden. Dazu gehöre auch, die wichtigen Elementen eines lebendigen Glaubens entsprechend zu ergänzen. So zählen zum gemeinsamen Glaubensweg nicht nur die Eucharistie, sondern auch andere Formen der Gottesverehrung.

Neben Morgenlob und Andachten erwähnte der Pfarrer ebenso seelsorgerisch-gesellschaftliche Aktionen, wie etwa die Winterwanderungen im Advent. Auch die verschiedenen Dienste, welche ehrenamtliche Mitarbeiter in der Pfarrei übernehmen, zeugen von einem gemeinschaftlichen Unterwegssein.
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