Jam im Taubnschusterhof begeistert das Publikum und die Musiker
Jazz und viel mehr

Monika Eichhammer (links) und Tabea Peischl (rechts) begeisterten das Publikum im Taubnschusterhof. Bild: hev
Da war für jeden etwas dabei: Die Jam-Session der Oberpfälzer Jazzfreunde im Taubnschusterhof vereinte eine Reihe Musikstile von klassischem Jazz, bis zur Country-Musik. Die Interpreten waren bis aus München und Regensburg angereist, das Publikum entlohnte sie dafür mit dem speziellen Taubnschuster-Feeling.

Die Session startete mit den Klassikern "Lady Bird" von Tadd Dameron, "Recordame" von Joe Henderson und "Tough Talk" von den Crusaders, bevor die ersten lateinamerikanischen Klänge ertönten. Erster Höhepunkt war Aretha Franklins "Respect" mit Sängerin Monika Eichhammer, die ohne Respekt vor diesem schweren Motown-Klassiker loslegte und spontan von einem Background-Chor männlicher Bandmitglieder Unterstützung bekam. Eichhammer steuerte noch Hits wie "Half a minute" von Matt Bianco oder "Smooth Operator" von Sade bei. Mit Tabea Peischl aus Vohenstrauß sang sie "What's up" von den "Four Non Blondes" oder "Black Velvet" von Allanah Myles.

Aber auch Männer griffen zum Mikro, so der aus Pentling/Regensburg angereiste Schlagzeuger Martin Kammerer und Gitarrist "Doc" Reul aus Weiden, der Johnny Cashs "Folsom Prison Blues" sang. Anspruchsvollere Stücke, wie das mystisch-cubanische "Sombras En La Noche" durften ebenso wenig fehlen, wie ein Drink in der "Saustall-Bar". Insgesamt ein "Summertime-Blues" der eine Fortsetzung im nächsten Jahr verlangt. Für die wäre wieder Martin Dilling zuständig. Den Verbindungen des Lokalmatadors ist das jährliche Jazz-Highlight zu verdanken. Fassbier, Frankenwein und Matthias Haberbergers Schaschlikpfanne sorgten für den kulinarischen Rahmen.
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