JAS-Gymnasiasten im Geotop "Hoher Parkstein"
Tanz auf dem Vulkan

Nabburg. Der "Egergraben", der sich von der nördlichen Oberpfalz bis Nordwestböhmen erstreckt, ist auf deutscher und tschechischer Seite reich an Spuren eines vor langer Zeit sehr intensiven Vulkanismus. Das Projekt-Seminar Geographie des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums Nabburg unter der Leitung von Studiendirektor Franz Ziegler, das einen Exkursionsführer zu verschiedenen Highlights in diesem Gebiet erstellt, besichtigte das nationale Geotop "Hoher Parkstein" im Weidener Becken, das seit 2003 zu den "100 schönsten Geotopen Bayerns" zählt.

In Gruppen aufgeteilt, erforschten die Fünftklässler mit ihren Tutoren des P-Seminars die Entstehung des Naturmonuments mit seinen einmaligen Basaltsäulen, die vor 24 Millionen Jahren bei einem letzten Aufstieg von Magma unter der Landoberfläche entstanden und durch Erosion freigelegt wurden. Natürlich durfte im Anschluss daran ein Abstecher zum neuen Museum "Vulkanerlebnis Parkstein" nicht fehlen, in dem die Schüler im Inneren eines "Vulkanschlots", der sich über drei Stockwerke erstreckt, dank modernster Laser-, Licht- und Nebeltechnik einen "echten" Vulkanausbruch hautnah miterleben konnten. Gegen Mittag führte die Exkursion zum "Rauhen Kulm". Die weithin sichtbare Landmarke wurde bei einer Internet-Abstimmung zum "schönsten Naturwunder Deutschlands 2013" gekürt.
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