Jeder Amberger will dabei sein

Der FC Amberg (rechts Calvin Morin) hat beim Medienhaus-Cup noch nie den Siegerpokal in Händen gehalten. Im vergangenen Jahr reichte es für den Bayernligisten immerhin zu Platz drei. Auch heuer will der FCA mit einer schlagkräftigen Truppe anreisen. Bild: A. Schwarzmeier

Sieben Mal hat der FC Amberg bereits am Medienhaus-Cup teilgenommen. Zu einem Turniersieg hat es aber für die Vilsstädter noch nie gereicht. Am Samstag, 27. Dezember, folgt der nächste Anlauf.

Weiden. (kap) Volles Haus, tolle Atmosphäre und attraktiver Hallenfußball beim Medienhaus-Cup - das alles kennt Timo Rost, Trainer des Bayernligisten FC Amberg, nur vom Hörensagen. Schon im letzten Jahr wollte Rost beim Medienhaus-Cup auf der Trainerbank sitzen und auch heuer macht ihm die Ferienzeit einen Strich durch die Rechnung. "Natürlich wäre ich gerne dabei gewesen. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr." An der Bande wird bei der neunten Auflage in der Weidener Mehrzweckhalle der Amberger Co-Trainer Bernd Scheibel stehen.

Als bislang beste Platzierungen hat der FCA zwei dritte Plätze vorzuweisen (2006/2013). Ob heuer endlich der Sprung ins Endspiel klappt, muss sich zeigen. In jedem Fall warten bereits in der Gruppenphase schwere Gegner. In der Gruppe A begegnen die Amberger dem Ligakonkurrenten SpVgg Bayern Hof, dem Titelverteidiger SV Mitterteich und dem Bezirksligisten SC Luhe-Wildenau.

3:0 gewann der FC Amberg in der Liga bei der SpVgg Bayern Hof. Da in der Halle die Uhren anders ticken, ist dieser Sieg für Rost kein Maßstab. In Absprache mit seinem Assistenten Bernd Scheibel wird er eine schlagkräftige Truppe nach Weiden schicken. Im Vorfeld betont der 35jährige Ex-Profi aber, dass die Teilnahme auf freiwilliger Basis erfolgt. "Wir spielen heuer drei Hallenturniere, aber alle Spieler wollen unbedingt in Weiden dabei sein. Da möchte ich dem Veranstalter ein Riesenkompliment aussprechen. Es soll das beste Turnier in der Region schlechthin sein", sagt Rost. "Da ist es doppelt schade, dass ich wieder nicht dabei sein kann."

Kein Freund von Futsal

Rost selbst ist ein Verfechter des herkömmlichen Hallenfußballs. "Bei einigen Hallenmasters stand ich selbst auf dem Platz. Das Spiel mit der Bande bietet den zahlreichen Zuschauern viele Tore, wenig Unterbrechungen und eine Menge an schnellen Aktionen." Futsal dagegen sei für ihn genau das Gegenteil. "Wenig Tore und kein Spielfluss. Das ist nicht Sinn und Zweck des Hallenfußballs." Mit welchem Rang sein Team abschneidet, ist für Rost zweitrangig. "Wichtig ist, dass die Jungs Spaß haben. Natürlich wollen wir so weit wie möglich kommen."

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat der FC Amberg in der Liga seinen Rhythmus gefunden und sich kontinuierlich bis auf den dritten Tabellenplatz vorgearbeitet. "Wer vom Fußball Ahnung hat, weiß, dass die Integration von neun Neuzugängen Zeit braucht. Mittlerweile hat gefruchtet, was ich der Mannschaft mit auf den Weg gegeben habe. Nun sind wir da, wo wir hinwollten." Als oberstes Ziel für die Restrunde gibt Rost das Erreichen von 60 Punkten aus: "Danach schauen wir weiter."
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