Jeder Dritte sagt: "TV-Nachrichten werden immer schlimmer" - Forsa-Umfrage
Das ganz reale Grauen

Ukraine, Islamisten, Ebola: Mehr als jeder dritte Zuschauer in Deutschland empfindet die Fernsehnachrichten in letzter Zeit als "immer schlimmer".

Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage, die die "Hörzu" veröffentlichte. Demnach finden 38 Prozent der Befragten, die Nachrichten seien "immer schockierender". Besonders gilt das für Leute in Ostdeutschland (45 Prozent), Frauen (41 Prozent) sowie Zuschauer zwischen 30 bis 44 Jahren (44 Prozent).

70 Prozent finden es gut, wenn die Nachrichtenredaktionen bewusst auf Schockfotos verzichten und bei der Bildauswahl genau vorgehen. Lediglich 28 Prozent sind der Meinung, dass aus Informationsgründen noch mehr schockierende Fotos und Videos gezeigt werden sollten.

"Es ist, als hätten die Frager von Forsa auch die Redaktion des "Heute-Journals" besucht", sagte dessen Moderator Claus Kleber dazu der "Hörzu". "Denn auch wir sind besorgt darüber, wie Kriege, Krisen und Seuchen das Nachrichtenbild dominieren. Wir arbeiten ja schon immer mit schwierigen oder sogar beängstigenden Entwicklungen, aber so konzentriert haben wir das noch nicht erlebt."
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