JHG-Jugend bäumt sich nach der Pause auf und siegt gegen Post SV Nürnberg knapp mit 34:33
Halbzeitstand lässt Schlimmes befürchten

Schwandorf. Die Vorzeichen für die Handballpartie der JHG Städtedreieck/Schwandorf gegen Post SV Nürnberg waren nicht optimal. Tim Ruß (privater Termin) und Valentin Deml (verletzungsbedingt) standen der Bayernligamannschaft der männlichen A-Jugend nicht zur Verfügung. Am Ende gelang aber trotzdem ein hauchdünner 43:33-Sieg.

Die spielstarken Nürnberger düpierten ein ums andere Mal die Heimabwehr und konnten ungehindert einnetzen. Zu passiv und langsam auf den Beinen agierte die JGH in der Abwehr, so dass sich die Gäste bis zur Pause auf 15:22 absetzen.

Die Trainer-Ansprache zeigte Wirkung, denn eine völlig andere Mannschaft kam aus der Kabine. Die Schnelligkeit auf den Beinen war plötzlich da, 1:1-Situationen, an die noch in der ersten Hälfte blauäugig herangegangen wurde, war im zweiten Abschnitt dem Willen gewichen, sich nicht abschießen zu lassen. Da auch die Torwürfe platzierter und überlegter wurden, hatten die Schwandorfer bei 21:24 in der 40. Minute den Anschluss gefunden.

Was in der ersten Hälfte für die JHG galt, war plötzlich beim Post SV Nürnberg zu beobachten. Die schnell vorgetragenen Angriffe der Mannschaft von Trainer Christian Deml konnten nicht mehr in letzter Konsequenz von den Mittelfranken unterbunden werden. Da auch noch die JHG-Abwehr stand, war beim 29:28 erstmals die Führung der Heimmannschaft an der Anzeigetafel zu sehen. In den letzten Minuten bäumten sich die Nürnberger nochmals auf und es wechselte die Führung noch kurz, durch drei schnelle Treffer der Gäste auf 32:30.

Doch die JFG hielt dagegen und konnte 60 Sekunden vor Ende den 34:33-Führungstreffer markieren. Da der letzte Angriff des Post SV verpuffte und die letzten Sekunden routiniert heruntergespielt wurden blieben die Punkte in der Oberpfalz.
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