Jirik und Kuchler wieder dabei

Neuzugang Oliver Dam gibt am Freitag in Selb sein Debüt im Trikot der Blue Devils. Bild: Gebert

Die Liste der Ausfälle ist zwar etwas kleiner geworden, von Entspannung kann aber keine Rede sein. Devils-Trainer Josef Hefner muss auch in den schweren Partien beim VER Selb und zu Hause gegen den EC Bad Tölz improvisieren. Neuzugang Oliver Dam gibt sein Debüt.

Weiden. (gb) Stark ersatzgeschwächt mussten die Blue Devils zuletzt gegen drei Top-Teams der Oberliga Süd drei klare Niederlagen einstecken. Die Gegner werden nicht leichter, die Personalmisere bessert sich nur ein bisschen. Am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr treten die Weidener zum Derby beim Tabellenvierten VER Selb an. Am Sonntag, 19. Januar, gastiert um 18.30 Uhr der EC Bad Tölz in der Hans-Schröpf-Arena.

Dam gibt sein Debüt

Positiv ist zu bemerken, dass die zuletzt wegen Verletzungen fehlenden Ales Jirik und Jiri Kuchler ins Team zurückkehren. Auch Nico Ehmann ist nach seiner Sperre wieder dabei. Neuzugang Oliver Dam, der am Donnerstag erstmals mit der Mannschaft trainierte, gibt sein Debüt im Devils-Trikot. "Eine sinnvolle Verpflichtung, vielleicht schon im Hinblick auf die nächste Saison. Er hat einen guten Handgelenksschuss, alles andere wird sich im Spiel zeigen", sagt Hefner über den 20-jährigen Ex-Bayreuther. Dam wird in Selb im zweiten Block mit Veit Holzmann und Marco Pronath stürmen.

Waldowsky gesperrt

Verzichten muss Trainer Hefner auf Dominik Schopper, Oleg Seibel, Ludwig Synowiec und Craig Voakes (alle verletzt) sowie den erkrankten Lukas Salinger. Außerdem fehlt im Derby in Selb Marcel Waldowsky, der beim 0:5 am vergangenen Sonntag gegen Freiburg die dritte Zehnminutenstrafe in dieser Saison kassierte und deshalb für ein Spiel gesperrt ist.

"Selb ist ein heißes Pflaster, die Zuschauer sorgen immer für eine tolle Atmosphäre", sagt Hefner vor dem Derby in Oberfranken. Der Devils-Trainer weiß, dass die Wölfe als Favorit auflaufen, auch wenn sie in dieser Saison nicht mehr so dominant sind wie im Vorjahr, als sie mit 18 Punkten Vorsprung Vorrundenmeister geworden waren.

"Zwischendurch hat Selb immer wieder mal einen schlechten Tag, vielleicht auch heute", hofft Hefner. Mit körperlicher Präsenz und guter Defensivarbeit sollen seine Cracks dem Favoriten Paroli bieten. Viel wird davon abhängen, ob die Devils die Selber Paradereihe mit den Kanadiern Jared Mudryk und Kyle Piwowarczyk sowie Herbert Geisberger in Schach halten können. Die ersten beiden Derbys entschieden die Wölfe jeweils mit 4:2 für sich.

Gegen den Tabellenfünften EC Bad Tölz beschließen die Blue Devils am Sonntag bereits ihr Saison-Pensum. Nach der vorgezogenen Partie am Dreikönigstag treffen beide Teams zum vierten Mal aufeinander. Bisher zogen die Weidener drei Mal den Kürzeren, dennoch rechnet sich Josef Hefner eine kleine Chance aus: "Wir wissen, wie die Tölzer spielen und werden uns taktisch gut darauf vorbereiten", sagt der Coach, der am Sonntag wieder Marcel Waldowsky zur Verfügung hat.

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann - Herbst, Pojkar, Willaschek, Pöpel, Gejerhos, Ehmann - Kuchler, Jirik, Siller, Holzmann, Pronath, Dam, Kirchberger, Zellner, Firsanov, Waldowsky (nur Sonntag)
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