Job für engagierte Lehrer im Ruhestand

Apps auf dem Smartphone sind zwar eine Hilfe bei grundsätzlichen Dingen, etwa bei Behördengängen. Doch die deutsche Sprache zu lernen ist für die Integration unverzichtbar. Gut wäre es deshalb, wenn engagierte Leute sich bereiterklären könnten, im Verfahren stehenden Asylbewerbern die deutsche Sprache auf Grundschule-Niveau beizubringen. Nach der Anerkennung besuchen die Neubürger ohnehin die einschlägigen Deutsch-Kurse bei der Volkshochschule. "Vielleicht gibt es Lehrer im Ruhestand", erhofft sich Tatjana Schumacher Unterstützung. Unterrichtsmaterial wäre vorhanden. "Wir bräuchten nur jemand, der sich die Zeit nimmt und das macht." Gesucht würden auch Leute, die Fahrdienste erledigen könnten. Asylbewerber während des Anerkennungsverfahrens dürften auch Tätigkeiten erledigen. Der 20-jährige Ghamgin, der Abitur gemacht hat, wollte in der Heimat Agrartechnik studieren; eine Aufgabe in der Umweltstation wäre deshalb ideal. Walid (20) hatte in einer Kfz-Werkstatt gearbeitet, Daniar (19) interessiert das Arbeiten mit Holz. Der 19-jährige Ahmad hat in der Heimat im Supermarkt als Verkäufer gearbeitet. Wer Hilfe anbieten kann, soll sich bei der AWO-Geschäftsstelle in Mitterteich melden. (pz)
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