Johannes Kappauf

Johannes Kappauf kam im September 1985 zur Welt. Er hat noch eine jüngere Schwester und einen Bruder. Seine Eltern betreiben in Schafbruck eine Landwirtschaft und halten vornehmlich Milchvieh. Geprägt hätten ihn vor allem Pfarrer Anton Zapf und später Pfarrer August Sparrer, erzählt Johannes Kappauf im Gespräch mit unserer Zeitung. Schon mit 14 Jahren als Ministrant war er vom Beruf des Priesters fasziniert. "Entscheidend dafür war Pfarrer August Sparrer, der der Jugend Jesus als persönlichen Freund nahe gebracht hat." Nach dem Abitur 2005 am Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz und dem Weltjugendtag in Köln gab Kappauf die Pläne, Agrarwissenschaften in Weihenstephan zu studieren, auf und entschied sich für ein philosophisch-theologisches Studienjahr in Wien, das durch die Gemeinschaft Emmanuel angeboten wurde. Diese Gemeinschaft, die er schon vorher kannte, besteht aus Ehepaaren, jungen Leuten, Schwestern und Priestern. Hier konkretisierte sich die frühere Idee, Priester zu werden. Insbesondere als er sah, dass die Priester in ein Netz aus Familien, Schwestern und priesterlichen Mitbrüdern eingebettet und "keine Einzelkämpfer sind". Nach einem Vorbereitungsjahr im belgischen Namur entschied er sich, in das Priesterseminar St. Johannes der Täufer in München einzutreten. Er wählte München, weil hier eine größere Zahl von Mitgliedern der Gemeinschaft Emmanuel lebt. Im September 2007 nahm Johannes Kappauf das Grundstudium der Theologie auf. Parallel studierte er noch vier Semester Philosophie.
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