Johanniter steigen ein

Neben einem neuen Rettungswagen verfügen die Johanniter über einen neuen Logistik-Lkw sowie eine mobile Sanitäts-Station. Pfarrerin Heidi Gentzwein und Pfarrvikar Josef Kokkoth nahmen im Beisein von stellvertretendem Landrat Arnold Kimmerl, Bürgermeister Manfred Rodde und Verantwortlichen der Johanniter die kirchliche Segnung vor. Bild: mab

Ein neues Kapitel in der Johanniter-Geschichte wurde in Schwarzenfeld aufgeschlagen. Seit 1. Oktober ist die Johanniter-Unfallhilfe in den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst im Landkreis Schwandorf eingebunden.

Schwarzenfeld. (mab) "Rettungsdienst auf hohem qualitativem Niveau" versprach Regional-Vorstand Martin Steinkirchner bei der Segnung der neuen Fahrzeuge am Standort Schwarzenfeld. Er verwies dabei auf 33 Jahre erfolgreiche Einsatzarbeit im ostbayerischen Raum. "Ehrenamtliche in Verbindung mit hauptberuflichen Kräften werden in Schwarzenfeld an 365 Tagen ihren Dienst leisten", stellte Ortsbeauftragter Andreas Kramer das Aufgabenfeld vor und konnte aufgrund zahlreicher bereits angelaufener Einsätze der letzten Tage behaupten: "Wir sind bereits mitten drin!"

Noch startet der Einsatzwagen vom Standort in Schwarzenfeld, was sich jedoch mit der Neuerrichtung einer Johanniter-Rettungswache im Norden Schwandorfs bei Freihöls, nahe der Autobahnausfahrt Schwandorf Nord bald ändern wird. Nach einem Auswahlverfahren hat die Johanniter-Unfallhilfe den Zuschlag im Landkreis erhalten.

Modern ausgestattet

Technischen Zuwachs auf hohem Niveau hat der Ortsverband damit gleichzeitig erhalten. Neben einem neuen Rettungswagen kann der Hilfsdienst nun auch einen neuen Logistik-Lkw sowie eine mobile Sanitäts-Station sein eigen nennen. Gerade bei Veranstaltungen und Festen wird der mit modernstem Gerät ausgestattete Anhänger seine Stärke beweisen, sind sich Andreas Kramer mit seine Helfern sicher. Neben Eigenmitteln und wertvollen Beiträgen aus dem Topf des Fördervereines hat auch der Markt Schwarzenfeld seinen finanziellen Beitrag dazu geleistet.

Stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl sprach von einem wichtigen Tag für die notfallmäßige Versorgung im Landkreis und hob die erfolgreiche Vernetzung ehrenamtlicher Helfer dankend hervor. Damit spannte er auch einen Bogen hin zur aktuellen Flüchtlingssituation, die erwarten lässt, "dass die Arbeit nicht weniger werden wird." Bürgermeister Manfred Rodde gratulierte den Dienstleistenden ebenfalls zu ihrem Erfolg.

Die drei neuen Fahrzeuge wurden dann von den Geistlichen beider Konfessionen gesegnet. Pfarrerin Heidi Gentzwein und Pfarrvikar Josef Kokkoth nahmen nach den Fürbitten, die von Mitgliedern aller Schwarzenfelder Hilfsorganisationen formuliert wurden, den Weiheakt vor.

"Stets eine unfallfreie Fahrt bei den mit diversen Herausforderungen verbundenen Einsätzen" wünschte Regionalvorstand Martin Lehmann.
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