Josef Horn hat einige Schicksalsschläge verkraftet
Lebensmut bewahrt

Wenn man in der Hauptstraße beim Namensschild "Josef Horn" läutet, ertönt der Summer. Es geht die Treppe hinauf, und an der offenen Flurtüre wartet schon Josef Horn in seinem Rollstuhl, den Gast zu empfangen. An seinem 80. Geburtstag war das oft der Fall.

Beim Jubilar stellte sich neben den beiden Töchtern mit Gatten und zwei Enkeln sowie der Verwandtschaft auch Bürgermeister Winfried Franz ein. Er brachte einen Präsentkorb und ein Luftbild von Neukirchen mit. Auch einige Vereinsvertreter gratulierten. Zum VdK, den Fortuna-Keglern und dem 1. FCN war Josef Horn schon als junger Mann gegangen. Er blieb ihnen auch treu, nachdem ein schwerer Unfall, der ihn als Beifahrer in einem Pkw ereilte, 1968 sein Leben verändert hat.

Seitdem stark behindert, konnte Josef Horn seinen Beruf als Schneider nicht mehr ausüben. Der Lebensmut verließ ihn trotz der Erschwernisse nicht. Einen Herzinfarkt vor zehn Jahren und den Tod der Frau vor fünf Jahren musste der geistig rege Jubilar in der jüngeren Vergangenheit verkraften. Die Pflege der Caritas und einer Tochter erhält ihm seine Selbständigkeit, und er ist mit seinem Lebensabend zufrieden.
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