Josef Luber ist einer der dienstältesten
Falks Ergebnis fast "ostzonal"

Einen neuen Vorstand wählte der CSU-Ortsverband Massenricht (von links): Bürgermeister Hermann Falk, Günter Schiffl, Martin Rumpler, Herbert Rauch, Michael Fellner, Vorsitzender Josef Luber, Robert Kummer, CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Dieter Kohl, Gisela Luber, stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Monika Breunig und 3. Bürgermeister Peter Leitsoni. Bild: u
Ortsvorsitzenden im CSU-Kreisverband. Bereits zum elften Mal bestätigten ihn die Massenrichter Christsozialen einmütig in seinem Amt, das er seit 1995 ausübt.

(u) Die Massenrichter Christsozialen wählten bei der Jahreshauptversammlung in der Rödlaser Berghütte wieder Dieter Kohl und Robert Kummer zu Lubers Stellvertretern.

Sehr zufrieden zeigte sich Luber mit den Ergebnissen der Landtags- und Bezirkstagswahlen. Mit Harald Schwartz und Martin Preuß entsende die CSU kompetente Vertreter in das Landes- beziehungsweise Bezirksparlament. Auch die Bundestagswahl sei erfolgreich verlaufen und Abgeordneter Alois Karl wiedergewählt worden. Wenig Gefallen fand er am Ergebnis bei der Europawahl. Selbst in der CSU-Hochburg Massenricht sei der AfD-Anteil hoch gewesen.

Für den Ortsverband viel größere Bedeutung habe die Kommunalwahl gehabt. Hier sei die Massenrichter CSU bei den Stadtrats- und Kreistagswahlen mit eigenen Kandidaten gut vertreten gewesen. Landrat Richard Reisinger habe ein großartiges Ergebnis erzielt. Die Hirschauer CSU-Kreistagskandidaten Franz Kustner und Hermann Falk seien deutlich nach vorne gewählt worden.

Das richtige Pferd

Für viele überraschend habe es bei der Bürgermeisterwahl keine Stichwahl gegeben. Mit Hermann Falk habe die CSU auf das richtige Pferd gesetzt. Im Stimmbezirk Massenricht sei Falks Wahlergebnis fast "ostzonal" gewesen. Gleiches gelte für das Reisingers Resultat. Bei den Stadtratswahlen habe die CSU leichte Zugewinne erzielt. Luber bedauerte den Rücktritt des Hirschauer CSU-Ortsvorsitzenden Dieter Birner, der viel Engagement und Arbeit in die CSU investiert habe.

Als großen Erfolg wertete Luber das Karpfenessen. Dessen Erlös von 1000 Euro habe man Bettina Rösch, der Leiterin des Ehenfelder St.-Michael-Kindergartens, übergeben. Bei seinen Anmerkungen zur großen Politik erachtete Luber die Große Koalition als zweitbeste Lösung. Auffällig sei, dass die SPD-Themen wie Rente mit 63, Mindestlohn oder Frauenquote abgearbeitet seien. Dagegen erweise sich die Pkw-Maut als "schwere Geburt".

Wenig begeistert war Luber in Sachen Windenergie von Ministerpräsident Seehofers 10-H-Regelung. Als etwas verwunderlich bezeichnete er den Umstand, dass das Thema Atomausstieg bei den europäischen Nachbarn offenkundig kein Thema sei.

Bürgermeister Hermann Falk lobte die gute Zusammenarbeit mit der CSU-Fraktion. Optimistisch äußerte er sich zum Ausbau der Kreisstraße AS 18 im Bereich des Hirschauer Friedhofs und zum Abschluss der Altstadtsanierung. Beides werde dieses Jahr fertiggestellt. Als wichtig für die Einwohnerentwicklung erachtete er die Erschließung des Neubaugebietes an der Sonnenstraße.

Hohe Investitionsquote

Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger würdigte die engagierte und kompetente Mitarbeit Josef Lubers im Stadtrat. Er sei nicht nur ein starker Vertreter der Massenrichter Interessen, sondern habe immer das große Ganze im Auge. Der Stadthaushalt 2015 werde wohl eine hohe Investitionsquote haben. Angesichts der schwankenden Gewerbesteuereinnahmen gelte es, das finanziell Machbare im Auge zu behalten. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Breunig überbrachte die Grüße des Kreisvorstands.
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