JU informiert sich über Planungs-Koordination per IT
Wirrwarr ordnen

Bei einem Besuch des Ingenieur- und Planungsbüros für Haustechnik Zeisig in Schwend informierte sich der Junge-Union-Ortsverband (JU) Illschwang/Birgland über das Thema "Technische Gebäudeausrüstung" (TGA) und neue Ansätze in der Gebäudetechnik. Die integrative Planung bildete dabei einen besonderen Schwerpunkt.

Der Geschäftsführer Sebastian Zeisig verwies besonders auf die Notwendigkeit einer einheitlichen Planungsschnittstelle. Bei der konventionellen Planung, erläuterte er, hätten Projektbeteiligte, angefangen vom Bauherrn über den Architekten bis hin zum Fachingenieur, immer wieder mit unterschiedlichen Datenformaten und ungenauen Planunterlagen zu kämpfen.

Das führe zu einer mangelhaften Koordination. Das Ingenieurbüro Zeisig löse derartige Probleme durch die Anwendung der Methode "Building Information Modeling" (BIM). Damit könne eine optimierte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden erreicht werden. Per BIM könnten beteiligte Planer jeweils Änderungen an der allen zur Verfügung stehenden Projektdatei vornehmen. Die unmittelbare und kontinuierliche Verfügbarkeit stelle zudem sicher, Kosten exakter zu kalkulieren.

JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel gab zu bedenken, dass die TGA mittlerweile bei größeren Projekten rund 50 Prozent der Gesamtbaukosten ausmache. Optimierungen in diesem Bereich seien deshalb ebenso für private Bauherren, aber auch für öffentliche Projekte von Gemeinden und Landkreisen von großer Bedeutung. Der JU-Ortsvorsitzende Sebastian Söhnlein dankte für die aufschlussreiche Präsentation.
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