Jugend will Chinesisch und Kunst

Unter dem Namen "Projekt X" läuft in diesem Jahr ein speziell für Jugendliche ausgearbeitetes Programm in der Bergstadt an, dass im vergangenen Jahr beim ersten Auerbacher Jugendforum seine Wurzeln hatte. Nun werden erste Projekte umgesetzt

Der städtische Jugendbeauftragte Michael Streit und Jugendpflegerin Daniela Sebast haben zusammen mit verschiedenen jungen Menschen erste Projekte angestoßen. So laufen derzeit ein Chinesischkurs für Jugendliche und ein Kunstkurs, beide im Bürgerhaus. Die SRZ unterhielt sich mit Jugendpflegerin Daniela Sebast über diese ersten Maßnahmen. In den nächsten Wochen wird die Redaktion die Kurse begleiten und die jungen Menschen nach ihren Zielen befragen.

SRZ: Wie läuft es derzeit mit den Projekten, die im Jugendforum angestoßen wurden?

Daniela Sebast: Es läuft momentan sehr gut mit den Projekten, die aus dem Jugendforum entstanden sind. Unter der Leitung des Jugendbeauftragten Michael Streit und meiner Wenigkeit organisieren die jungen Leute in Kleingruppen selbstständig verschiedene Aktionen für die Auerbacher Jugend. Neben dem Chinesischkurs startet im Januar auch ein kostenloser Kunstkurs für Jugendliche. Des Weiteren wird im Frühjahr ein Graffiti-Workshop stattfinden, um die Unterführung am Stadtweiher professionell zu verschönern. Ein Kinoabend und eine Discoveranstaltung sind noch in Planung.

Wie viele Jugendliche arbeiten an den Projekten mit?

Daniela Sebast: Zu Beginn haben sich nahezu alle jungen Teilnehmer des Jugendforums dem Projektteam angeschlossen. Mittlerweile besteht die Gruppe "Projekt JJ - Jugend 4 Jugend in Auerbach" aus einem festen Kern an Jugendlichen, die zu jedem Treffen kommen. Andere sind nur sporadisch da. Aber genau so soll es auch sein. Jeder Jugendliche der sich engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, aber nicht verpflichtet, regelmäßig teilzunehmen.

Wer hält den Chinesischkurs?

Daniela Sebast: Die Jugendlichen konnten für beide Kurse qualifizierte Referenten gewinnen. Dr. Hong Yu wird den Jugendlichen sowohl die chinesische Sprache als auch die chinesische Kultur näher bringen. Den Kunstkurs leitet Marcus Tissot, Kunstlehrer am Gymnasium Pegnitz.

Wie kam man ausgerechnet auf die chinesische Sprache?

Daniela Sebast: Am Jugendforum wünschten sich die Jugendlichen Sprach- und Kunstkurse. Wir haben also Augen und Ohren offen gehalten. Die Idee einen Chinesischkurs anzubieten, kam eigentlich von Dr. Hong Yu selbst, die sich an den städtischen Jugendbeauftragten Michael Streit gewandt hatte, da sie von Bekannten ohnehin schon oft gebeten wurde, chinesisch zu unterrichten. Die Jugendlichen zeigten Interesse und organisierten somit den Kurs für Jugendliche, an dem aber auch Erwachsene teilnehmen können.
Weitere Beiträge zu den Themen: Auerbach (9490)Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.