Jugendarbeit auf großer Flamme

Zehn Jugendliche absolvierten erfolgreich den Wissenstest. Dazu gratulierte auch Bürgermeister Georg Köppl (links). Josef Ruhland und Wolfgang Maderer (von rechts) wurden für ihr jahrelanges Engagement als Kommandant und Vorsitzender ausgezeichnet. Bild: tja

Der Feuerwehr Dürnersdorf steht einiges ins Haus: Eine neue Fahne muss angeschafft werden, die Tage der Tragkraftspritze sind gezählt und 2019 steht das 125-jährige Vereinsjubiläum an. Gut, dass es keine Nachwuchssorgen gibt.

Das im vergangenen Jahr neu gewählte Führungsteam hat sich gut eingearbeitet - so der Eindruck bei den Rechenschaftsberichten in der Jahreshauptversammlung. Diese leitete Vorsitzender Martin Kirchhammer mit dem Totengedenken ein, besonders an Josef Weinfurtner, Josef Schieder und Josef Prey.

Eine Selbstverständlichkeit war die Teilnahme an weltlichen und kirchlichen Feierlichkeiten im Gemeindebereich und bei benachbarten Vereinen. Kirchhammer spannte den Bogen von Fronleichnam über runde Geburtstage bis hin zum Gemeindepokalschießen, bei dem die Wehr die meisten Teilnehmer hatte. Nach langer Zeit wurde wieder eine Christbaumversteigerung abgehalten, deren Erlös zur Restaurierung bzw. für eine neue Fahne dient. Neben den wiederkehrenden Veranstaltungen steht heuer am 4. Juli das Sommernachtsfest im Programm.

Noch etwas warten

Dazu die Beteiligung am Feuerwehrjubiläum in Nabburg Ende Juli/Anfang August; hinter den Festlichkeiten der Feuerwehren Schwandorf und Oberviechtach stehen noch Fragezeichen, da noch keine Einladungen vorliegen. Die Neuanschaffung einer Tragkraftspritze soll mit Blick auf eine finanzielle Beteiligung des Vereins und die Erneuerung der Vereinsfahne noch etwas hinausgeschoben werden. Die Verantwortlichen werden sich auch Gedanken machen, ob und in welcher Form das 2019 anstehende Jubiläum gefeiert wird.

Beim Kassenbericht von Robert Köppl - übrigens sein 25. - schlugen bei den Ausgaben vor allem die neuen T-Shirts zu Buche. Gut taten der Kasse die Einnahmen aus der Christbaumversteigerung, die für die Vereinsfahne reserviert sind. Hier wird sich noch entscheiden, ob das handgestickte Stück aus dem Jahre 1962 restauriert oder eine neue Fahne angeschafft wird.

Kommandant Franz Lorenz blendete zurück auf Kommandanten- und Jugendwartversammlungen, die EDV-Ausbildung, auf Einführung der SMS-Alarmierung, auf das Thema Digitalfunk, den Florianstag in Altfalter und die Brandschutzwoche auf der Biogasanlage Altendorf. Nach einem Sturm waren an der Straße zwischen Trossau und Dürnersdorf umgestürzte Bäume zu beseitigen. "Als kleine Dorffeuerwehr sind wir gut ausgebildet", stellte der Kommandant mit Blick auf zahlreiche Übungs- und Schulungsabende fest. Das wird auch heuer nicht anders werden: zusammen mit der Feuerwehr aus Fronhof sind im April/Mai Leistungsabzeichen geplant und auch die Schulungen für den Digitalfunk fordern ihren Tribut.

Starke Jugendgruppe

Mit zwölf Jugendlichen verfügt die Wehr über eine starke Jugendgruppe. Zehn absolvierten mit Bravour den Wissenstest. Bei Kegelabenden, einer Bootsfahrt und am Lagerfeuer kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Wolfgang Eckl legte erfolgreich den Gruppenführer- und Kommandantenlehrgang ab. "Die Dürnersdorfer ist eine Wehr wie man sie sich nur wünschen kann", stellte Bürgermeister Georg Köppl fest und hob vor allem die vorbildliche Jugendarbeit hervor. Sein Dank galt für den ehrenamtlichen Einsatz, das große Engagement bei der Ausbildung, für die Pflege von Ausrüstung und Gerätschaften sowie die Sorge um das Feuerwehrhaus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Altendorf-Dürnersdorf (3)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.