Jugendhilfe im Landkreis geprägt
Im Blickpunkt

Tirschenreuth. (as) "Sie haben diese Stelle mit Tatkraft, Ideenreichtum und Einfühlungsvermögen 37 Jahre nicht nur ausgefüllt. Sie haben dieser Position ein Gesicht gegeben", dankte Landrat Wolfgang Lippert dem scheidenden Beratungsstellenleiter. Als Beispiele für Wolfgang Sills Einsatz nannte er die Schreibaby-Ambulanz, das Projekt "Kinder im Blick" für Trennungssituationen, den begleitenden Umgang von Scheidungskindern, das Streitschlichterprogramm in Schulen und die Mitarbeit in zahlreichen Fachgremien. "Sie haben die Jugendhilfe im Landkreis mitgeprägt", sagte Lippert. Die Frage, was man einem Psychologen zum Abschied schenken soll, beantwortete er mit einem Landkreiskrug: "Trinken Sie ab und zu eine Halbe."

Noch kein Nachfolger

Tirschenreuth. (as) "Es gibt zu wenig Psychologen", brachte KJF-Direktor Michael Eibl die noch nicht gelöste Nachfolgefrage in der Leitung der Erziehungsberatungsstelle auf den Punkt. Trotz intensiver Suche sei es noch nicht gelungen, den Posten neu zu besetzen. Umso dankbarer sei man für die Bereitschaft des Ruheständlers Wolfgang Sill, in den kommenden Monaten noch gelegentlich auszuhelfen.

Hand in Hand im Arbeitskreis

Tirschenreuth. (as) Im Namen vieler Weggefährten, die zur Verabschiedung Wolfgang Sills in die Erziehungsberatungsstelle am Kirchplatz gekommen waren, sprach Hans Kiefl. Der Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie Weiden bescheinigte dem Kollegen im Psychosozialen Arbeitskreis Nordoberpfalz ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz, immer verbunden mit vel Menschlichkeit. Im Arbeitskreis Kinder und Jugendliche habe man die Sprecherrolle geteilt: "Ein Psychologe und ein Psychiater - so als wäre das ganz normal." Kiefl überreichte Sill eine Stiftlandrose mit dem Namen "Roter Drache" und ernannte ihn zum "Psychiater h.c., leider auch schon wieder a.D.".
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