Jugendleistungsprüfung: Feuerwehrnachwuchs meistert Aufgaben hervorragend
Souverän zum Abzeichen

Eine 90 Meter lange C-Schlauchleitung verlegen, einen Mastwurf anlegen, einen Saugschlauch kuppeln: Das waren nur einige der Aufgaben, die die Nachwuchskräfte aus 18 Wehren bei der Jugendleistungsprüfung zu bewältigen hatten. Bild: hfz
Zu Beginn eine theoretische Prüfung, danach zehn praktische Aufgaben: Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter hatten sich knapp 100 Nachwuchsbrandschützer aus dem Kreisbrandinspektor-Bereich Neustadt IV bei der Jugendleistungsprüfung zu beweisen. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Eschenbacher Jugendfeuerwehr trafen sie sich dazu am Feuerwehrhaus der Rußweiherstadt.

Bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad kamen alle Prüflinge ins Schwitzen - zeigten aber auch, dass sie einen kühlen Kopf bewahren können, um in schwierigen Situationen anderen zu Hilfe zu eilen. Verschiedene Situationen aus dem Feuerwehralltag - zum Beispiel das Kuppeln eines Saugschlauches, das Anlegen eines Mastwurfes, das Verlegen einer 90-Meter-C-Schlauchleitung oder das Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen - meisterten die Jugendlichen hervorragend.

Die Prüfung, die zur Grundausbildung eines jeden Brandschützers gehört, machte den sehr guten Ausbildungsstand der Feuerwehranwärter deutlich: Die Schiedsrichter Hans Pappenberger, Jürgen Haider, Heinz Koppauner, Edgar Goß, Peter Speckner, Daniel Beaudet und Manfred Brün hatten nur wenige Fehler zu beanstanden.

Insgesamt beteiligten sich Jugendliche aus 17 Wehren: Die Teilnehmer kamen aus Schlammersdorf, Vorbach, Oberbibrach, Friedersreuth, Sassenreuth, Speinshart, Neustadt am Kulm, Dießfurt, Schwarzenbach, Pressath, Grafenwöhr, Gössenreuth, Neuzirkendorf, Hessenreuth, Filchendorf, Zintlhammer und Eschenbach.

Sichtlich stolz zeigten sich die Führungskräfte der Feuerwehren im Landkreis sowie Eschenbachs Bürgermeister Peter Lehr angesichts der großen Anzahl an jungen Kameraden. Nach Auswertung aller Fragebögen sowie der Bewertung der praktischen Aufgaben durften alle Jugendlichen mit dem begehrten silbernen Abzeichen den Nachhauseweg antreten.
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