Jugendliche Flüchtlinge geben sich große Mühe - Spende
Sehr engagiert

Eine Spende für die Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen (von links): Pfarrgemeinderätin Stefanie Bock, Pfarrer Robert Kratzer, Stephan Hofstätter und Stefan Reither vom Ernst-Naegelsbach-Haus und Pfarrgemeinderatssprecher Wolfgang Lehnert. Bild: jow
"Vom reinen Militär-Waisenhaus in der Nachkriegszeit entwickelte sich das Ernst-Naegelsbach-Haus in Sulzbach-Rosenberg aufgrund geänderter Anforderungen und der Einführung neuer pädagogischer Konzepte zum Kinder- und Jugendheim", informierte der Leiter des Hauses, Stefan Reither. Er tat dies auf Einladung des Lintacher Pfarrgemeinderats zusammen mit dem pädagogischen Leiter Stephan Hofstätter bei einem mäßig besuchten Informationsabend über die Arbeit mit minderjährigen Flüchtlingen.

Die derzeitige Flüchtlingssituation stelle eine besondere Herausforderung für das Haus dar, sagte Reither. Seine Zöglinge kämen aus den verschiedenen Kriegsgebieten, hauptsächlich jedoch aus Syrien. Hofstätter berichtete über seine Arbeit. Drei Gruppen mit je neun Jugendlichen würden betreut.

"Trotz extrem traumatisierenden Erlebnissen in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht sind die Jugendlichen in der Regel sehr engagiert, die Arbeit mit den Gruppen funktioniert unter professioneller Betreuung gut", stellte er fest.

Der wichtigste Bereich sei die Förderung der deutschen Sprache, die Voraussetzung für Schulbesuch und Ausbildung sei. Aus dem Erlös des Pfarrfests überreichten die Pfarrgemeinderäte zusammen mit Pfarrer Robert Kratzer ein Spende von 500 Euro für die Arbeit mit den Flüchtlingskindern.
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