Junge Truppe

Der Vorstand der Kameradschaft mit den Vorsitzenden Roland und Norbert Veigl (vorne, Dritter und Fünfter von rechts). Bild: hia

Jung präsentierte sich der Haidenaaber Kriegerverein in der Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Roland Veigl präsentierte eine Altersstruktur, die eher an einen Burschenverein denken lässt.

Roland und Norbert Veigl bleiben weitere drei Jahre an der Spitze der Krieger- und Soldatenkameradschaft. In der Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder auch den weiteren Vorstand. Kassier ist Klaus Kuchenreuther, Schriftführer und Fahnenträger Werner Veigl, Fahnenbegleiter Markus Popp und Heribert Busch, Beisitzer Günther Galke und Werner Veigl, Kassenprüfer Peter Zeitler und Michael Emmerig.

Vier Mitglieder sind im vergangenen Jahr verstorben, dennoch sei der Verein mit 86 Mitgliedern gut aufgestellt, erklärte Veigl. Ältestes Mitglied ist mit 86 Jahren Günther Galke, das jüngste der 21 Jahre alte Daniel Veigl. Fast zwei Drittel der Mitglieder ist zwischen 21 und 60 Jahre. "Das lässt uns positiv in die Zukunft blicken", freute sich der Vorsitzende. Das Ende der Wehrpflicht mache die Suche nach Mitgliedern schwerer. Der Verein wolle sich der Aufgabe stellen, um weiter gemeinsam für Frieden und Freiheit einzutreten und das Andenken der Gefallenen zu wahren.

In seinem Bericht erinnerte Veigl an Vorstandssitzungen, Festbesuche, und weitere Veranstaltungen. Besonders ging er auf den Volkstrauertag ein. Er bedauere dessen schwindende Bedeutung. "Wir müssen Sorge tragen, dass die Opfer nicht vergessen werden." Angeschafft wurden neue Mützen, Krawatten und Ärmelabzeichen. Beifall gab es für die Berichte von Schriftführer Werner Veigl und Kassier Klaus Kuchenreuther, dem die Revisoren Michael Emmerich und Peter Zeitler eine exzellente Kassenführung bescheinigten. Dank sagte Roland Veigl allen Unterstützern, seinen Vorstandskollegen und Traudl Popp für die Blumenpflege am Kriegerdenkmal. Der Vorstand hatte eine Erhöhung des Beitrags von 12 auf 15 Euro im Jahr beantragt. Seine Begründung war offenbar so stimmig, dass die Mitglieder schließlich eine Erhöhung auf 20 Euro beschlossen.
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