Kämpfen wie der heilige Georg

Angeführt von der Blaskapelle, zogen Pater Dr. Benedikt Röder, die Ministranten sowie die Vertreter von Marktgemeinde und Vereinen am "Girglsdoch" anlässlich des Patroziniums zum Festgottesdienst in die St.-Georgs-Kirche. Bild: rfü

Vieles an der Lebensgeschichte des heiligen Georg ist legendär, besonders die Geschichte vom Kampf mit dem Drachen. Doch wenn der Drache symbolisch für das Böse gesehen werde, dann sei der Märtyrer auch heute noch aktuell, betonte Pater Dr. Benedikt Röder: "Denn das Böse ist in der Welt allgegenwärtig."

Nach fast 57-jähriger Pause wurde der "Girglsdoch", das Patrozinium der Filialkirche, sowohl kirchlich wie weltlich wieder gefeiert. Angeführt von der Blaskapelle, bewegte sich ein Festzug vom Feuerwehr- zum Gotteshaus. Initiiert hatten die Wiedereinführung des Feiertags der Pfarrer sowie die Feuerwehr und die Katholische Landjugendbewegung.

Aber nicht nur in der Welt, sondern in jedem von uns gebe es tendenziell die Möglichkeit, Böses zu tun, sagte Pater Dr. Benedikt Röder in seiner Begrüßung. "Dagegen sollten wir ankämpfen." Allen, die den Namen des heiligen Georg tragen, gratulierte er zu ihrem Namenstag.

Im Laufe der Eucharistiefeier segnete der Geistliche die mit Spendengeldern neu angeschaffte Sedilie - den Priestersitz - im Altarraum. "Herr, unser Gott, hilf jedem Priester, der den Sitz in den Gottesdiensten benutzt, dass er seinen Dienst würdig verrichtet. Schenke auch allen, die einen Beitrag zur Stiftung der Sedilie geben, deinen reichen Segen", bat er dabei.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Pater Benedikt allen, die den Georgstag so festlich mitgestaltet hatten: der Blaskapelle, der Feuerwehr Sassenreuth, der Katholischen Landjugend, dem Mesner, den Ministranten und dem Organisten.

Nicht zu kurz kam im Anschluss der weltliche Teil. In der Gastwirtschaft Biersack fand der "Girglsdoch" einen würdigen Ausklang.
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