Käse, Speck und Schnapserl

Ein großes Programm mit vielen Höhepunkten bewältigte die "Frohsinn"-Reisegruppe im Zillertal. Unser Bild zeigt die Teilnehmer mit Vorsitzendem Erwin Dromann (vorne, links) sowie seinen Stellvertretern Ludwig Schneider (dritte Reihe, rechts), der am Steuer des Busses saß, und Max Ott (dahinter), der im Helferteam Dienst leistete. Heinz Jantschik (dritte Reihe, links) war der Sieger des Armbrustschießens. Bild: gpa

Auf Reisen gingen die Mitglieder des Geselligkeitsvereins "Frohsinn". Als Ziel hatten sie die beliebteste Urlaubsregion Tirols, das Zillertal, gewählt.

Unter der Regie von Vorsitzendem Erwin Dromann und mit drittem Vorsitzenden Ludwig Schneider als Chauffeur startete die Tour, für die der Präsident ein kurzweiliges Programm ausgearbeitet hatte. Nach Kaffeepause in der Früh und Mittagessen bei Kufstein, das die Helferschar um stellvertretenden Vorsitzenden Max Ott am Bus servierte, war Rattenberg - mit 393 Einwohnern die kleinste Stadt der Alpenrepublik - die erste Station.

Hier ging auch Reiseleiter Albert an Bord, mit dem zunächst eine Kerzenfabrik mit Prominenten in Lebensgröße besichtigt wurde. Als nächstes stand der Besuch der Käserei in Fügen an, wo ein Film über die Herstellung von Käse informierte und Käsespezialitäten verkostet werden durften. Im Verwöhn- und Musikhotel "Pachmeier" bezog die Gruppe am Nachmittag die Zimmer. Das Abendessen, ein Begrüßungsschnapserl und die Musik der "Original Zellberg Boum" waren erste Höhepunkt des Aufenthalts.

"Freie Programmwahl", hieß es am nächsten Vormittag. Einige Teilnehmer entschieden sich, die Pankratiuskapelle zu erwandern, eine Mehrheit beteiligte sich jedoch an der Busfahrt zum Achensee, wo herrlichster Sonnenschein die Wanderung um das tiefblau schimmernde Gewässer begleitete. Ein Marienlied des gemischten "Frohsinn-Chores" in einer Kapelle setzte den Schlusspunkt unter den schönen Vormittag. Eine Tour per Pferdekutsche durch das Tal und die Auftritte einer Tiroler Volkstanzgruppe sowie der "Zillertaler Musikanten" beendeten den Tag.

Der Gerlospass und die Krimmler Wasserfälle standen tags darauf auf dem Programm. Nach kurzen Regenfällen beruhigte sich das Wetter, so dass die Wasserfälle, ein Naturwunder ersten Ranges, ohne Regenschirm zu bestaunen waren. In einer Speckstube verkosteten die Oberpfälzer danach guten Tiroler Speck.

Beim abendlichen Wettbewerb im Armbrustschießen, den das Hotel anbot, zeigten die "Frohsinnler" den Gästen aus Baden-Württemberg und Österreich, wer das beste Auge hat: Sieger wurde Heinz Jantschik; Willi Buchfelder, Josef Kämpf und Ludwig Schneider belegten die nächsten Plätze. Bei den Frauen schaffte es Monika Wessels ebenfalls auf einen vorderen Rang. Am letzten Tag ging es in die Landeshauptstadt Innsbruck. Interessant war außer der Hofkirche auch das 2011 auf dem Berg Isel erbaute Museum. Dort wird auf 1100 Quadratmetern die Tiroler Bauernschlacht mit dem Freiheitshelden Andreas Hofer realistisch dargestellt.

Mit neuen, nur positiven Eindrücken von Land und Leuten fuhr die Gruppe nach Hause. Erwin Dromann dankte allen Helfern für ihren Einsatz sowie allen Teilnehmern für ihre "überaus korrekte Pünktlichkeit".
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