Kaltenbrunn.
Verstorben Trauer um Josef Krauß

Josef Krauß. Bild: bk
(bk) Trauer löste die Nachricht vom Tod des 56-jährigen Realschulrektors Josef Krauß aus. Obwohl er in Furth im Wald lebte, fühlte er sich stets mit seinem Heimatort verbunden. Erst Anfang Januar war er bei der Geburtstagsfeier seiner Schwiegermutter zu Gast.

Seit Herbst 2012 kämpfte der "Beppo", wie der ehemalige Fußballer des FCK genannt wurde, gegen eine unheilbare Krankheit. Wenige Wochen vor der Diagnose hatte er den "Liederkranz" Weiherhammer durch die Festspielstadt geführt.

Krauß war Pädagoge aus Berufung, ein stets ruhiger, sympathischer und ausgeglichener Mensch. Von 1987 bis 2001 wirkte er an der Realschule in Furth. Danach war er Konrektor in Bad Kötzting. 2010 übernahm er die Leitung der Gerhardinger-Mädchen-Realschule in Cham, die zur Stiftung der Diözese gehört. Um ihn trauern seine Frau Christine, Tochter Simona und Sohn Jonas sowie die in Weiherhammer wohnenden Brüder Wolfgang, Hermann und Richard und Schwester Maria in Miltach.

Krauß hinterlässt auch in der Drachenstich-Stadt eine große Lücke: Seine Freizeit opferte er als Referent bei Brautleutetagen, als Mitglied im Vokalensemble "Cantamus" und als Dolmetscher der Bundespolizei. Zudem spielte er eine Rolle beim ältesten Volksschauspiel. Bischof Rudolf Voderholzer hatte Krauß noch auf der Palliativstation im Klinikum der Barmherzigen Brüder in Regensburg besucht. Hauptzelebrant beim Requiem mit Beerdigung am Samstag, 24. Januar, um 10 Uhr, in der Further Stadtpfarrkirche ist Domkapitular Johann Neumüller.
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