Kaltenbrunner Pfarrei St. Martin steht vor großen Veränderungen: Pfarrer Irudayaraj Devadass ...
Nur noch elf Ministranten

Für Pfarrer Irudayaraj Devadass war es seine 15. und letzte, für die neue Pfarrgemeinderats-Sprecherin Martina Messer die erste Pfarrversammlung. Rund 70 Pfarrangehörige zeigten am Sonntag Interesse.

Die Gemeinde St. Martin hofft auf eine gute Nachfolgelösung ab September 2015, denn dann übernimmt Devadass eine neue Aufgabe in seiner südindischen Heimat. In den Sitzungen des Pfarrgemeinderats im Sechs-Wochen-Rhythmus habe man einiges auf den Weg gebracht. Messer erinnerte unter anderem auch an die kleine Visitation durch Dekan Johannes Lukas. In jüngsten Gesprächen mit den Geistlichen und Pfarrgemeinderäten der Pfarreiengemeinschaft sei es auch um die Gottesdienstzeiten in Weiherhammer, Kaltenbrunn und Kohlberg gegangen.

Ab 2. November betreut Pfarrer Devadass auch Kohlberg mit. Deshalb beginnt die Vorabendmesse in Kaltenbrunn ganzjährig um 18.30 Uhr. "Ohne die Aktiven in Kaltenbrunn und Dürnast wäre unsere Pfarrei tot."

farrer Devadass dankte allen, die das Geschehen mit am Laufen halten. Er bat um Aufgeschlossenheit für die guten Ideen des Pfarrgemeinderats. "Nehmen sie auch Neuerungen an", rief er den Zuhörer im neuen Pfarrheim zu. Ihm liege der Gottesdienstbesuch und das Gebet am Herzen, betonte Devadass. Er bedauerte, dass die Zahl der Ministranten auf elf geschrumpft ist.

Devadass richtete einen Appell vor allem an die Eltern der Erstkommunionkinder. "Stehen wir treu zusammen und begegnen wir uns mit Respekt in dieser für die Kirche schwierigen Zeit, in der auch für unsere Pfarrei durch meinen Weggang seelsorgerisch eine Veränderung ansteht."
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