Kampf der Devils nicht belohnt

Die Blue Devils zogen zum Saisonstart beim Deggendorfer SC unglücklich mit 1:2 den Kürzeren. Hier kommt der Weidener Torschütze Lubomir Vaskovic im Zweikampf mit Martin Rehthaler zu Fall. Bild: Rappel

Mit der Leistung war Trainer Markus Berwanger zufrieden, mit der Ausbeute logischerweise nicht: Die Blue Devils verloren am Freitagabend das Auftaktmatch in der Oberliga Süd beim Deggendorfer SC unglücklich mit 1:2. Doch es schmerzt nicht nur die Niederlage, sondern es sind auch zwei weitere Verletzte zu beklagen.

Deggendorf. (gb) Nach der verpatzten Generalprobe hofften die Blue Devils auf eine gelungene Premiere. Doch nach den beiden Testspiel-Niederlagen am vergangenen Wochenende ging auch das erste Punktspiel gegen den Deggendorfer SC verloren. Trotz einer starken Leistung unterlagen die Weidener den Niederbayern mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1). "Es ist sehr, sehr schade, dass wir hier nichts geholt haben. Mindestens ein Pünktchen hätten wir uns verdient gehabt", erklärte Trainer Markus Berwanger.

Zwei Verletzte

Die Blue Devils mussten ohne Neuzugang Jakub Wiecki (Gehirnerschütterung und Nackenprellung) antreten. Und dann schlug das Verletzungspech erneut gnadenlos zu. Verteidiger Daniel Willaschek bekam im letzten Drittel einen Schuss an den Finger und wurde nach dem Spiel zum Röntgen gebracht. Mit Ludwig Synowiec erwischte es kurz vor Schluss einen weiteren Abwehrspieler. Er knickte um und erlitt eine Sprunggelenksverletzung.

Die Blue Devils begannen hochkonzentriert und arbeiteten sehr diszipliniert nach hinten. Die Weidener beschränkten sich aber keineswegs nur auf die Defensive, sondern schalteten schnell um und erspielten sich gute Möglichkeiten. "Im ersten Drittel waren wir klar überlegen. Wenn es etwas zu monieren gibt, dann das, dass wir in den ersten 20 Minuten nicht in Führung gegangen sind", sagte Berwanger.

Nach Wiederbeginn hielten die beiden starken Torhüter - Sandro Agricola (Deggendorf) und Fabian Hönkhaus (Weiden) - zunächst weiter ihren Kasten sauber. Doch in der 30. Minute durften die mitgereisten Devils-Fans jubeln, als dem Slowaken Lubomir Vaskovic der Führungstreffer gelang. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange: Verteidiger Ralf Herbst musste in die Kühlbox und Robin Slanina erzielte im Powerplay das 1:1 (33.).

Zu Beginn des Schlussabschnitts brachte Andrew Schembri die Gastgeber sogar mit 2:1 in Führung (42.). Die Blue Devils gaben sich aber nicht geschlagen und drängten mit Macht auf den Ausgleich. "Alle haben gekämpft bis zum Umfallen, aber es hat nicht mehr gereicht", erklärte Berwanger, der schon über eine Minute vor Schluss Keeper Fabian Hönkhaus vom Eis nahm. "Eine Verlängerung wäre gerechter gewesen, doch Eishockey ist kein Wunschkonzert."

Sonntag gegen Bad Tölz

"Wenn wir so weiter spielen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir für den Aufwand und den Kampf belohnt werden", ist der Trainer der Blue Devils überzeugt. Vielleicht schon am Sonntag im ersten Heimspiel der neuen Saison. Um 18.30 Uhr gastiert der EC Bad Tölz in der Hans-Schröpf-Arena.
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