Kampf gegen Stromtrasse

. (bkr) Der Ausbau der Machtposition der vier großen Energieunternehmen soll nicht auf dem Rücken der Oberpfalz ausgetragen werden. Vertreter der Bürgerinitiativen Steinwald und Kulmain hatten Gelegenheit der CSU-Bezirkstags-Fraktion ihren Standpunkt bei der Tagung in Muckenthal vorzubringen.

Dietmar Scherer und Ralf Wittmann von der BI Kulmain sowie Martin Wittmann, BI Steinwald, erläuterten, dass die Gefahr des Baues der Monstertrasse sowohl über den Steinwald als auch entlang der Autobahn A 93 nach Schwandorf weiterhin gegeben sei. Nach ihrer Einschätzung existierte immer noch eine hohe Wahrscheinlichkeit im "Korridor D", die Gleichstrompassage über Arzberg als Anbindung an die Tschechische Republik zu führen.

Bedauert wurde die fehlende Dialogbereitschaft anderer Parteien. Anhand mitgebrachten Kartenmaterials und umfangreicher Unterlagen verdeutlichten die Sprecher die schwierige Situation, bei der künftige Energieformen, Speichermöglichkeiten und dezentrale Alternativen außer Acht blieben.
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