Kanonierverein Weidlwang dankt Mitgliedern für jahrzehntelange Unterstützung
Standfest wie das Ehrenmal

Langjährige Mitglieder wurden vom Kanonierverein Weidlwang zur Jubilarehrung ins Gasthaus Haberberger, Rußhütte, eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen sowie guter Unterhaltung verbrachten die Geehrten einige schöne Stunden miteinander. Viele Erinnerungen wurden dabei wachgerufen.

Vorsitzender Alfred Hümmer wies darauf hin, dass der Kanonierverein Weidlwang zur Zeit 54 Mitglieder hat. Es seien meist ältere Leute, leider fehle das Interesse der Jugend, an dieser einzigartigen Vereinigung, die es wohl nur einmalig in unserem Lande gibt. "Unsere Bemühungen laufen dahin, den Verein nicht einschlafen zu lassen", betonte Hümmer. Mit Urkunden und Gutscheinen wurden vom Vorsitzenden geehrt: Hans Leipold für 70-jährige Vereinstreue sowie Hans Funk und Rudolf Haberberger, die beide seit 60 Jahren Mitglieder des Kanoniervereins sind.

Immer zur Stelle

In seiner Würdigung erinnerte Hümmer "an die Alten, die den Kanonierverein erhalten". So waren die drei Geehrten immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden.

Ihr Einsatz galt besonders dem Ehrenmal des Ortes, dem Kanonier. So ist noch gut in Erinnerung, als sich 1961 Hans Funk junior - sein Vater war Ehrenvorsitzender des Kanoniervereins - mit dem damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß in Verbindung setzte, damit ein neuer Kanonier - transportiert von einem Hubschrauber der Bundeswehr - auf dem Felsen wieder seinen Platz fand.

Auch das Umfeld des Kanoniers musste sauber gehalten werden. So wurden ehrenamtlich auch von den geehrten Mitgliedern etliche Male Sträucher und Stauden zurückgeschnitten, um eine Verbuschung des Platzes zu vermeiden. Für die Jubilare war es eine Selbstverständlichkeit bei kirchlichen oder weltlichen Festen präsent zu sein.
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