Kaputtsparen darf es nicht geben
Im Blickpunkt

Tirschenreuth. (bz) Auch wenn der Landkreis in Sachen Infrastruktur ganz gut unterwegs ist, "von einer heilen Welt ist er noch weit entfernt". Dieses Fazit zieht die Industriegewerkschaft BAU Oberpfalz. "Es gibt immer eine kommunale To-Do-Liste", sagt Stefan Königsberger.

Der Bezirksvorsitzende der Handwerker-Gewerkschaft appelliert an die heimischen Kommunalpolitiker, nicht von der Substanz zu leben. "Es bringt nichts, notwendige Investitionen auf die lange Bank zu schieben. Für Autofahrer und Radfahrer ist jedes Schlagloch, das jetzt im Herbst nicht beseitigt wird, in ein paar Monaten umso schlimmer."

Von der Dachreparatur bis zum Fassadenanstrich, vom neuen Pflaster bis zur energetischen Sanierung - viele notwendige Arbeiten gehörten rasch in die Auftragsbücher von Bauunternehmen, Garten- und Landschaftsbauern, Dachdeckern und Malermeistern.

Laut einer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) vorgestellten Untersuchung hat der Landkreis 552 Euro pro Kopf und Jahr für die öffentliche Infrastruktur ausgegeben. Doppelt soviel wie der bundesweite Durchschnitt im vorletzten Jahr. "Jeder Euro ist sinnvoll angelegt", sagt Königsberger. "Ein Kaputtsparen darf es nicht geben." Wer in die kommunale Infrastruktur investiere, kurble die heimische Konjunktur an. "Damit werden Arbeitsplätze gesichert und neue Jobs geschaffen.",

Termine VdK-Tagung für Frauen

Mitterteich. (jr) Der VdK-Kreisverband lädt für Samstag, 14. November, zu einer Tagung der Ortsfrauen und Vertreter der jüngeren Generation ins Gasthaus "Finkenstich" nach Themenreuth ein, Beginn ist um 9.30 Uhr. Höhepunkt ist ab 10.30 Uhr ein Vortrag von Elisabeth Eißner, Chefärztin der Orthopädischen Rehabilitation Waldsassen, über Arthrose.
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