Karpfen trifft auf Moselwein
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Als Dank für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren überreichten Elsa (links) und Manuela Bächer einen Geschenkkorb an Karl Kirch. Bild: si
Muckenthal. (si) Die Karpfensaison neigt sich dem Ende zu. Bis September dürfen die Fische jetzt in Ruhe in den Teichen wachsen. Beim großen Finale im "Fischerstüberl" der Familie Bächer hieß es wieder "Karpfen trifft auf Moselwein". Die Gäste erwartete ein nicht alltägliches, aber sehr schmackhaftes Menü der Extraklasse.

Küchenchefin Elsa Bächer zog dabei alle Register ihrer Kochkunst und überraschte die Gourmets mit interessanten Kreationen. Die Moderation des Abends übernahm in bewährter Weise Karl Kirch , Diplom-Önologe aus Trier, der seit 2001 eng mit den Stiftländern zusammenarbeitet. "Ich habe damals versucht die Verbindung zu den heimischen Produkten zu finden und so begann diese harmonische und für beide Seiten gewinnbringende Verbindung", erinnerte er sich.

Zur Einstimmung wurden Blätterteig-Schnecken mit pikanter Karpfen- und Kräuterfülle serviert. Dazu gab es einen Samo Secco Riesling. Bereits hier ging ein Raunen durch den Raum und die Gäste waren begeistert. Als Vorspeise gab es eine Süßwasser-Bouillabaisse mit Karpfenfilet, Saiblingsfilet und Aal. Der dazu gereichte 2014 Elbling Classic ergänzte hervorragend die delikate Fischsuppe, die ursprünglich mit verschiedenen Meeresfischen zubereitet wird.

Der Hauptgang, ein "Karpfenfilet Müllerin Art" wurde an Vanilleschaum, Melonensalsa und Kartoffeln serviert. Eine Kreation, die anfangs zwar mit etwas Skepsis auf der Karte gelesen wurde, aber nach dem ersten Bissen alle überzeugte. Der dazu gereichte 2012 Riesling Kabinett feinherb war dazu die ideale Kombination.

Den Abschluss bildetet ein "Holunderblüten-Mousse mit Hollerkoch" und dazu eine 2006 Riesling Auslese. Zwischen den einzelnen Gängen erfuhren die Besucher viel über Wein und die Winzergebiete rund um die Mosel, aber auch über die gute Zusammenarbeit beider Regionen in den letzten 15 Jahren.

Das Karpfen-Finale war der letzte offizielle Termin für den Moselwein-Botschafter und bildete einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung von Karl Kirch, der kürzer treten möchte. Aus diesem Grund stellte er seine Nachfolgerin Janine Reichert vor, ebenfalls Diplom- Önologin.

"Ich bin froh, dass ich mit der ehemaligen Moselweinkönigin, eine ideale Nachfolgerin gefunden haben.", sagte Karl Kirch. Im Namen und als Dank für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren überreichten Elsa und Manuela Bächer einen Geschenkkorb an Karl Kirch.
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