Katholiken der Filialkirche Haidenaab begehen Fronleichnamsfest am ersten Sonntag nach dem ...
Gelebten Glauben demonstriert

Begleitet von sechs Ministranten trug Pfarrer Forster als sichtbares Zeichen für den Glauben an die Gegenwart Christi die geweihte Hostie in der Monstranz unter dem Baldachin. Bild: hia
Traditionell feiern die 300 Katholiken der Filialkirche Haidenaab ihr Fronleichnamsfest am ersten Sonntag nach dem Feiertag. Das Hochfest der heiligen Eucharistie begingen die Gläubigen aus den Orten Haidenaab, Göppmannsbühl, Lettenhof und Beerhof mit einem Festgottesdienst in der St.-Ursula-Kirche. Anschließend begleiteten alle örtlichen Vereine und zahlreiche Gläubige auf den festlich geschmückten Straßen die Fronleichnamsprozession zur Erinnerung an die Einsetzung des heiligsten Altarssakramentes.

Nach dem von Pfarrer Reinhard Forster zelebrierten und von einem Bläserquartett musikalisch umrahmten Festgottesdienst zogen Kinder, Erwachsene und Vereinsabordnungen auf der traditionellen Route am Kellerluch und dem Bahngelände vorbei über die Hauptstraße zurück zur St.-Ursula-Kirche.

Begleitet von sechs Ministranten trug Pfarrer Forster als sichtbares Zeichen für den Glauben an die Gegenwart Christi die geweihte Hostie in der Monstranz unter dem Baldachin. Die Vertreter des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung, Vereinsabordnungen der Feuerwehr um Vorsitzenden Dieter Popp und der Soldatenkameradschaft um Roland Veigl mit Fahnen, Vertreter der politischen Gemeinde, sowie eine große Zahl von Gläubigen beteiligten sich an der Prozession. Die Landjugend führte die Marienstatue mit.

Ein Altar war am Dorfplatz unter Federführung von Martina Dötsch und Gabi Frenzl aufgebaut. Drei weitere bei den Anwesen Hautmann, Scherm und Wegmann. Hier hatten die Familien seit den frühen Morgenstunden mit viel Liebe für das Detail geschmückte Altäre gestaltet. Die Anwohner des Prozessionsweges hatten die Gebäude festlich mit Birken, Fahnen, Blumen und mit roten Tüchern in den Fenstern verziert. Unter dem "Himmel" trug Pfarrer Reinhard Forster die Monstranz, in der sich das "Allerheiligste" befand, eine konsekrierte Hostie als sichtbares Zeichen der Anwesenheit Gottes. An den vier Altären waren Teile aus den Evangelien zu hören.

Segnung der Erden-Früchte

Die Fürbitten wurden traditionsgemäß von Vertretern der Vereine vorgetragen. Die Gläubigen beteten um die Segnung der Früchte der Erde sowie für Frieden in der Welt, aber auch für die Kirchen und Religionsgemeinschaften und für die Ökumene. Nach einem Lied der Kapelle erteilte der Priester jeweils den Segen. Die Feier des Fronleichnamsfestes als Hochfest des Leibes und Blutes Christi war einmal mehr ein Höhepunkt im Kirchenjahr. Pfarrer Forster bedankte sich bei allen Teilnehmern und allen an der Vorbereitung und Durchführung Beteiligten und brachte zum Ausdruck, dass er sich über die eindrucksvolle Demonstration gelebten Christentums und Glaubens in seiner Pfarrei gefreut habe.
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