Katholiken ziehen an Fronleichnam durch Paulsdorf - Beten und Singen
Glauben öffentlich bekennen

Vor den Freialtären waren Blumenteppiche gelegt worden. In seiner Predigt nahm Pfarrer Bruno Todt Bezug auf das "alte" Wort Kumpan. Dieses stamme aus dem Lateinischen und bedeute so viel wie gemeinsam. "Wir sollen gemeinsam das Brot Jesu essen und teilen, damit auch wir verwandelt werden", sagte der Geistliche. Bild: hfz
Viele Gläubige der Pfarrei Pausldorf, aber auch Fahnenabordnungen der Vereine haben sich an Fronleichnam getroffen, um durch die festlich geschmückten Straßen der Ortschaft zu ziehen. Im Mittelpunkt des Festtages stand die von Pfarrer Bruno Todt getragene Monstranz. Vor den Altären, die mit prachtvoll gestalteten Blumenteppichen geschmückt waren, sangen und beteten die Gläubigen. Die Ministranten hatten zum ersten Mal einen Blumenteppich gestaltet und dafür ein Taubenmotiv gewählt.

Beim Gottesdienst sagte Bruno Todt in seiner Predigt, dass die englische Königin Elisabeth ihre Geburtstagsfeier auf einen Termin verschob, der für alle günstig zum Feiern war. Auch Fronleichnam habe man verschoben, um festlich feiern zu können. Der eigentliche Termin entspringt am Gründonnerstag. Da sich dieser in der Karwoche befindet, in der sich alle auf das Osterfest vorbereiten, würde er nicht diesen Festcharakter haben. "In der Prozession sollen wir hinausgehen auf die Straßen und unseren Glauben dadurch öffentlich bekennen", sagte er zu den Menschen.
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