Kaum Etat, kaum Waffen

"Freedom and Justice" (Freiheit und Gerechtigkeit) ist der Wahlspruch der Republik Ghana. Dem historischen Hintergrund ging Johannes Schreglmann bei der Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft (RK) nach. Ergänzend befasste er sich mit dem Militär des westafrikanischen Staates. Eine Reise durch die Küstenregion des Landes war Anlass für die Informationsveranstaltung. Der RK-Vorsitzende stufte die aktiven Truppen Ghanas zahlenmäßig als eine der weltweit kleinsten ein. Das Waffenarsenal bestehe mehrheitlich aus älteren Modellen britischer Herkunft. Da die Militärausgaben relativ niedrig sind, folgerte er: "Dies macht sich an der Ausrüstung bemerkbar."

Den Truppenbestand bezifferte Schreglmann mit 7000 Mann. Davon gehören 1000 Soldaten den Luftstreitkräften an. Der Militäretat beträgt rund 110 Millionen US-Dollar. Bis ins 19. Jahrhundert hatte die "Sklavenküste", sie bestand aus den Gebieten der heutigen Staaten Ghana, Benin und Togo, einen hohen Stellenwert für den atlantischen Sklavenhandel. Dazu reihten sich entlang "Goldküste" 23 holländische, neun englische und ein dänisches Fort. Mit Bildern stellte Schreglmann einige davon vor. Dazu schilderte er die Arbeitsweise der weißen Sklavenhändler, für die der innerafrikanische Sklavenhandel eine der Voraussetzungen ihrer Tätigkeit war.
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