Kaum noch zu toppen

Die "Charly-M-Band" brachte schnell die Jugend in Schwung, doch auch die Älteren hielt es nicht lange auf den Bierbänken.

Die Bürgerfeststimmung ist nicht mehr zu übertreffen. Tausende feiern in Bruck eine Mega-Party. Und eine Band gibt den Takt vor.

Es gab in den 36 Bürgerfesten zuvor, sicherlich Jahre, die in die "Bürgerfest-Geschichtsbücher" eingegangen sind, aber diese Auflage wird einen besonderen Platz bekommen. Zum einen, weil heuer der Bierpreis um über 30 Prozent erhöht wurde und zum anderen, weil einen solchen Bürgerfest-Samstag die Marktgemeinde wohl noch nicht erlebt hat. Ein Stimmungsfeuerwerk ohne Gleichen bot sich den tausenden Besuchern zum Auftakt.

Gekonnter Schlag

Der Ortskern war bereits rappelvoll, als Bürgermeister Hans Frankl, nach dem Salut der Jagdhornbläser, das 37. Brucker Bürgerfest mit einem gekonnten Schlag offiziell eröffnete. Er stieß mit den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Sollbach, den Bierlieferanten von den Brauereien aus Bodenwöhr und Nittenau sowie zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft auf ein gutes Gelingen anstieß. Es war angerichtet für die größte Party des Jahres. An den zahlreichen Verpflegungs- und Aktionsständen der Vereine bildeten sich Schlangen. Ob Schnittlauchbrot, Karpfen oder Gockerl, die Aktiven standen im Dauerstress, um den Wünschen der Besucher gerecht zu werden. Die Zapfhähne hinter der Schänke standen auf Dauerbetrieb und die Bedienungen schafften es trotz Akkordarbeit kaum, den Durst der Abertausenden von Gästen zu löschen.

Die Bierpreiserhöhung um einen Euro diente der Aufwertung des Musikangebots. Feuerwehr-Vorsitzender Thomas Schächerer hatte nicht zuviel versprochen, als er mit der "Charly-M-Band" einen absoluten Kracher ankündigte. Anfangs sprangen nur die Jungen vor der Bühne auf die Stimmungsmacher an, aber im Laufe des Abends verwandelte sich der Bereich vor der Band in ein Tollhaus. Wer sich gegen Mitternacht auf den Nachhauseweg machte, wirkte fast schon wie ein Außenseiter, da der Marktplatz, mittlerweile ohne Musik, nach wie vor bis auf den letzten Platz besetzt war. Schon traditionell war es mehr als schwierig, zu den Cocktail-Bars der Fußballer und der SPD durchzukommen.

Friedlich gefeiert

Dem Vernehmen nach blieb es weitgehend friedlich, was auch an der Präsenz des erstmals eingesetzten Security-Personals lag. Der Sonntag ist gewohnheitsgemäß etwas ruhiger. Die "Brucker Blaskapelle" sowie die "Pischdorfer" sorgten für beste Stimmung zum Festausklang.
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