Kaum Resonanz auf Rauchmelder-Spende der SPD
Kalte Schulter

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Karl Hauser (Dritter von links) war enttäuscht: Nur drei Eltern folgten der Einladung zur Übergabe der Rauchmelder. Kommandant Daniel Müller (links) erläuterte die Notwendigkeit, Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer (rechts) dankte für die Initiative. Bild: bey
Es hat schon Tradition, dass der SPD-Ortsverein Luhe-Wildenau den Eltern der neugeborenen Gemeindebürger im Ortsteil Luhe Rauchmelder spendiert. 16 Eltern waren diesmal zur Übergabe ins Feuerwehrhaus eingeladen. Doch die Resonanz war enttäuschend: Nur drei Eltern kamen. SPD-Vorsitzender Karl Hauser plante um: Jeder Gast erhielt statt dem üblichen einen Rauchmelder drei Warngeräte.

Hauser sprach in seiner Begrüßung ganz offen von einem "recht schwachen" Besuch. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer dankte dem SPD-Ortsverein für die Spendenbereitschaft. Der Kommandant der Luher Feuerwehr, Daniel Müller, informierte über die Rauchmelder, die ab 1. Januar 2018 in allen bayerischen Wohnhäusern und Wohnungen zur Pflicht werden. Er machte den anwesenden Eltern klar, dass die Geräte in Kinder- und Schlafzimmern sowie Fluren befestigt sein sollten, aber auch in Dachböden ihre Berechtigung hätten. Gefährlich sei der Brandrauch, der gerade bei den heutigen Möbeln mit viel Kunststoff extreme Giftigkeit entwickle. Müller warnte vor der Annahme, die Brandhitze würde schlafende Menschen alarmieren: "Bis dahin ist jeder Mensch schon bewusstlos".
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