Kegel fallen reihenweise um

Stadtmeister, Vertreter der erstplatzierten Mannschaften sowie die jeweils drei besten Einzelkegler unter den Damen und Herren mit stellvertretendem Stadtverbandsvorsitzenden Theo Schleicher, Bürgermeister Joachim Neuß und den Vertretern der Raiffeisenbank, Michael Sommer, der Sparkasse, Michael Diertl und der Commerzbank, Matthias Mägele. Bild: cs

Auch im 37. Jahr ihres Bestehens hat die Stadtmeisterschaft im Kegeln, jeweils ausgerichtet vom Stadtverband, nichts an Reiz verloren. 180 Teilnehmer schoben auf drei Bahnen, federführend organisiert vom 2. Vorsitzenden Theo Schleicher, um die Wette.

Schleicher nahm auch in Vertretung des verhinderten Vorsitzenden Eugen Eckert zusammen mit Bürgermeister Joachim Neuß die Pokalvergabe vor.

Kampf um Pokale

Ungebrochen groß ist die Begeisterung bei den Bürgern für den Kegelsport, eine der ältesten Sportarten überhaupt. 23 Gruppen, darunter vier Damenmannschaften, sechs gemischte Teams und 13 Herrengruppen, kämpften auf den Bahnen Deml und Kolping in Auerbach sowie Schenk in Michelfeld um die besten Ergebnisse und damit um Pokale, die bei der Siegerehrung am Samstagabend im Gasthaus Deml vergeben wurden. Wie schon in der Vergangenheit wurden die Mannschaftspokale von den drei Auerbacher Geldinstituten gestiftet.

Rekord für Renate Kroher

Für einen Rekord sorgte Renate Kroher, die sich mit 221 Holz zum fünften Mal den Titel sicherte, den ersten Sieg konnte sie bereits 1990 davontragen. Bei den Herren erspielte sich Manfred Lindner mit 228 Holz, knapp am Rekord vorbei, die Stadtmeisterschaft.

Das beste Ergebnis bei 25 Schüben lag in die Vollen bei 161 und beim Abräumen bei 70 Holz. Als älteste Teilnehmer wurden Gerda und Peter Iger (Auerbach), als jüngster Fabian Eichenmüller aus Michelfeld mit einem Präsent bedacht. Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse verglich Bürgermeister Joachim Neuß etwas mit "Zeugnisvergabe", wobei trotz aller Kämpfe um die meisten Holz der olympische Gedanke vorherrschte. Kegeln gehöre zwar zu einer der ältesten Sportarten, der schon in der Antike nachgegangen wurde, erhalte aber jung. Jahr für Jahr sei die Begeisterung bei Frauen und Männern jeden Alters zu verspüren, sich bei der Stadtmeisterschaft zu messen. Seine Anerkennung galt sowohl dem Stadtverband als Ausrichter als auch den Sponsoren. Mit der Gratulation an die Sieger verband das Stadtoberhaupt an alle Teilnehmer den Wunsch, diesen tollen Gemeinschaftssport weiterhin zu pflegen.
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