Kegeln

Bayernliga HerrenSSV Bobingen       1:7       (3369:3469)       RW Hirschau
(fg) Rot-Weiß Hirschau bleibt auf Kurs 2. Liga, doch Verfolger Landshut gibt nicht nach und gewann seine Partie ebenfalls. Gewinnen die Kaoliner am kommenden Samstag die nicht leichte Partie in Eibach, sollte der Aufstieg gelingen. Im Startpaar sorgte Michael Öttl gegen Tobias Stepan mit 3:1 Sätzen und 595:554 Holz für einen Vorsprung der Gäste. Dieter Held legte noch zwölf Holz drauf. Er punktete gegen Wolfgang Bobinger bei 2:2 Sätzen mit 585:573. In der Mitte musste Bastian Baumer gegen Bernd Herrmann sein ganzes Können aufbieten, gewann aber mit 2:2 und 602:583. Robert Rösch holte gegen Fabian Funkenhauser zwar zwei Läufe, zum Punkt fehlten ihm aber 18 Kegel (528:546).

Das Rot-Weiß-Schlusspaar ging mit einem Vorsprung von 64 Holz auf die Bahn. Mario Bayer und der Hirschauer Alexander Held lieferten sich ein ausgeglichenes Duell bis zum Schluss. Am Ende war Held mit 554:549 bei Satzgleichstand der Glücklichere - auch dieser Punkt ging an die Oberpfälzer. Wie schon öfter machte auch diesmal Daniel Rösch mit einem überzeugenden 3:1 gegen Marius Bäurle und der Tagesbestleistung von 605:574 den Rot-Weiß-Erfolg perfekt.

Handball

Bezirksoberliga FrauenHSG Erlangen/N.       18:18       (9:10)       HG Amberg
(zyz) HG-Trainer Martin Feldbauer sah in dem Kellerduell "von Anfang an ein Spiel von Not gegen Elend". Sein Team verschlief den Beginn und sorgte bereits in den ersten Minuten selbst für den Knackpunkt in dieser Partie: Zwei Hochkaräter wurden freistehend vergeben und HSG-Torhüterin Götz berühmt geworfen. Das sollte sich rächen, denn die Schlussfrau erwies sich mit vier gehaltenen Strafwürfen als Turm in der Schlacht. Die Oberpfälzerinnen gerieten so in Rückstand und konnten nicht an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Die starke Isi Behringer hielt ihre Mannschaft im ersten Durchgang mit blitzsauberen Toren von Rechtsaußen im Rennen und die HG ging mit einer 10:9-Führung in die Pause.

Durch die Umstellung der Deckung auf eine 5:1-Formation verunsicherte Amberg die HSG etwas. Die Feldbauer-Truppe warf sich eine Vier-Tore-Führung heraus (14:10), setzte in dieser Phase aber "auch mindestens nochmal so viele Möglichkeiten daneben. Wir haben es einfach verpasst, den Sack zuzumachen", haderte Feldbauer mit der Chancenverwertung. Spielentscheidend: "Bei vier Toren Vorsprung bekommen wir einen Strafwurf und Erlangen/Niederlindach eine Zeitstrafe - Matchball!" Doch der Siebenmeter wurde nicht verwandelt und obendrein kassierte die HG in Überzahl zwei Gegentreffer.

In der Schlussphase wurde es dann hektisch und die Amberg-erinnen hatten reichlich Pech. "Das war dann auch höhere Gewalt im Spiel. Aber wenn ich nicht in der Lage bin, beim Tabellenletzten frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen und nur magere 18 Tore erziele, dann hat man sich einfach auch nicht mehr als einen Punkt verdient", nannte Feldbauer die Gründe für das Remis.

HG Amberg: Tor: Schobert, Hagerer. Feld: Behringer (8/4), Frisch, Deml (je 4), Lösch, Karl (je 1), Baumgardten, Maget, Engelbrecht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.