Kegeln FEB-Keglerinnen verlieren kampflos

Amberg. Das Bundesligaspiel der Keglerinnen von FEB Amberg beim SKK 98 Poing musste nach 90 Wurf wegen eines Bahndefekts abgebrochen werden. Die Punkte werden in diesem Fall für Poing gewertet.

Rot-Weiß Hirschau

nur unentschieden

Hirschau. (fg) Ein Wechselbad der Gefühle war das letzte Auswärtsspiel der Saison in der Bayernliga der Sportkegler für Rot-Weiß Hirschau. Von der Kegelzahl her lagen die Hirschauer bei 3417:3459 42 Gute vorn, da aber ein Duell mit einem und ein weiteres mit zwei Kegeln denkbar knapp verloren ging, sprang am Ende nur ein Unentschieden heraus.

Das allerdings sollte reichen, um kommenden Samstag die Meisterschaft fix zu machen.

Zum Auftakt schien es, als würden die Kaoliner die Eibacher überrennen. Michael Öttl ließ Matthias Egger keinen Stich. Ohne Satzverlust war der erste Punkt mit 598:544 sicher. Dieter Held verlor den ersten Lauf, war aber danach nicht mehr zu bremsen. Mit 156, 165 und 150 spielte er Michael Heckel schwindelig und punktete 3:1 bei 607:532 Kegeln.

Keiner dachte, dass sich aus einer 2:0-Führung bei 129 Plus noch ein Drama entwickeln könnte. Bastian Baumer zog gegen Holger Fuchs mit klasse 161 sofort 36 Kegel weg. Doch Fuchs legte drei Läufe über 140 nach, bei Baumer war der Faden gerissen, das Duell mit 3:1 bei 559:557 ging an Fuchs.

Ähnlich erging es Robert Rösch. Auch er setzte sich 21 Kegel von Frank Schonert ab und musste dann zusehen, wie Schonert mit dreimal 150 beinahe mühelos das Duell doch noch klar mit 3:1 bei 580:554 gewann. Zum Sieg musste das Hirschauer Schlusspaar noch ein Duell gewinnen und durfte das Plus nicht verspielen. Daniel Rösch konnte Uli Wittenbeck nur im zweiten Lauf mit 168 knacken. Wittenbeck spielte alle Läufe über 150, gewann 3:1 bei sehr starken 626:568 Kegel.

Nun lag es an Alexander Held. Der zeigte ein starkes Spiel mit vier Läufen über 140, lag zur Halbzeit vorn. Doch dann zog Sven Neuner mit 155 und 145 gleich nach Sätzen und lag am Ende bei 576:575 einen Kegel vor Held.

Rot-Weiß konnte das Pech kaum fassen. Trotz allem blieb der Vorsprung vor Landshut bestehen, so dass das Ganze zu verkraften sein sollte.
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