Kegler von FEB Amberg haben jetzt Zeit, über Niederlage in Kipfenberg nachzudenken
Glücklos und mit Fehlstart

Eine bittere aber verdiente Niederlage mussten die Kegler von FEB Amberg am vergangen Samstag im Gepäck mitnehmen. Die Oberpfälzer mussten auf der ungewohnten Kipfenberger Anlage früh einem Rückstand hinterherlaufen und sich so folgerichtig mit 3:5 bei 3533:3615 den gut gelaunten Gastgebern aus Kipfenberg geschlagen geben.

Weichen falsch gestellt

Im Startpaar waren es Michael Wehner und Matthias Hüttner, die gegen Dietmar Brosi und Michael Schobert die Weichen in die richtige Richtung stellen sollten. Doch an diesem Tag hatte das sonst so sichere Startpaar große Probleme und fand nicht zu seiner gewohnten Stärke.

Michael Wehner agierte zwar zunächst ordentlich aber glücklos. Sein Widersacher Dietmar Brosi hingegen hatte in den entscheidenden Situationen immer die passende Antwort und so setzte es mit 3:1 bei 625:567 eine deutliche Niederlage für den Amberger.

Ein Einbruch

Auch Matthias Hüttner agierte zunächst solide, doch auch hier hatte Schobert immer wieder die passende Antwort. Im letzten Lauf nutzte der Kipfenberger einen Einbruch von Hüttner aus und so war mit 3:1 bei 615:553 der Fehlstart für Amberg perfekt. Mit 0:2 und 120 Kegel Rückstand war zu diesem Zeitpunkt an einen Sieg kaum zu denken.

Doch Bernd Klein und Rainer Sattich wollten die Hoffnung am Leben halten. Bernd Klein hatte zwar ebenfalls einen Fehlstart zu verkraften, doch im weiteren Spielverlauf fand der Amberger zurück und zeigte starke Nerven. Mit 1,5:2,5 entführte Klein gegen Christopher Kratz trotz geringerer Kegelzahl (596:591) den Punkt für Amberg. Rainer Sattich hingegen dominiert von Beginn an gegen Patrick Scholler. Folgerichtig holte er mit 3:1 bei 628:597 den nächsten Punkt für die Gäste.

Aufholjagd zu spät

Trotz des 2:2 war trotzdem ein erheblicher Rückstand von 92 Kegel übrig. Daniel Beier konnte zwar gegen Jürgen Stahl früh die Initiative ergreifen und holte sich mit 0:4 bei 566:600 den dritten Punkt für Amberg. Auf der anderen Seite aber fand Wolfgang Häckl zu spät gegen einen zwischenzeitlich furios agierenden Mario Strauß ins Spiel und musste sich deshalb trotz einer tollen Aufholjagd mit 2:2 bei 594:616 geschlagen geben. Nach dieser Niederlage haben die Oberpfälzer in der Spielpause einiges an Arbeit vor sich, um für das letzte Vorrundenspiel gegen Straubing gerüstet zu sein.
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