Kegler von FEB Amberg patzen in Schwabsberg
Remis verschenkt

Beim Tabellenzweiten KC Schwabsberg mussten die Bundesligakegler von FEB Amberg die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Beim 3:5 zeigten sich die Gastgeber als die homogener auftretende Mannschaft und holten sich so verdient den zweiten Tabellenplatz ab.

Die Amberger machten sicher nicht ihr bestes Spiel, angesichts zweier krankheitsbedingter Ausfälle sind die erzielten 3536:3594 Kegel aber vertretbar. Ganz zufrieden war Trainer Gerhard Sattich jedoch nicht. "Vom Sieg will ich nicht reden, aber ein mögliches 4:4 haben wir aus meiner Sicht verschenkt."

Im Startpaar setzte Amberg auf Angriff. Bernd Klein rückte für den erkrankten Rainer Sattich zu Jürgen Zeitler nach vorne, um Druck auf die Hausherren auszuüben. Gegen Mathias Dirnberger gelang dies jedoch nur in der Anfangsphase. In den beiden Mittelsätzen zog Dirnberger davon und holte sich mit 3:1 (621:583) den Punkt. Zeitler agierte gegen seinen früheren Nationalmannschaftskollegen Reiner Buschow von Beginn an überlegen. Vor allem ins Abräumen brillierte der Amberger und hielt sein Team mit der Tagesbestleistung von 645:604 Kegeln im Spiel.

In der Mittelpaarung musste Aushelfer Daniel Wutz für den ebenfalls erkrankten Wolfgang Häckl gegen Ronald Endraß ran. Dieser war mit 618 Kegeln freilich nicht zu schlagen, doch Wutz zeigte über weite Strecken einen couragierten Auftritt und machte seine Sache mit 563 Kegeln gut. Der Kegelrückstand bedeutete dennoch großen Druck für die Gäste. Nebenan hätte Matthias Hüttner gegen einen schwächelnden Timo Hehl die Chance gehabt, diesen zu reduzieren, doch reichte es mit 2:2 (576:575) gerade noch zum Mannschaftspunkt. Diesen erkämpfte sich Hüttner mit großer Nervenstärke.

Eigentlich schien der 53-Kegel-Rückstand gegen das stark besetzte Schlusspaar der Gastgeber zu groß, doch Daniel Beier startete gegen Nationalspieler Fabian Seitz fulminant, so dass dieser nicht ins Spiel fand. Nebenan verlor Damir Cekovic zwischenzeitlich sogar völlig die Nerven. Hier verpasste es Andreas Schwaiger, spürbar in die Kerbe zu schlagen. Cekovic erholte sich und diktierte ab dem zweiten Satz das Duell. Schwaiger unterlag am Ende mit 1:3 (562:592), während Beier nach einem kämpferischen Auftritt Seitz mit 2:2 (607:584) im Griff behielt. So stand mit 3:5 ein vermeidbares aber gerechtes Resultat an der Anzeigetafel.
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