Kegler von FEB Amberg verlassen Abstiegsplatz nach Sieg bei Nibelungen Lorsch
Unglaubliche Aufholjagd

Mit einem überaus befreienden und auch wertvollen Sieg im Gepäck traten die Bundesligakegler von FEB Amberg die Heimreise vom Tabellennachbarn aus Lorsch an. Doch besonders die Art und Weise, wie die Mannschaft um Trainer Gerhard Sattich den Ausfall von Kapitän Andreas Schwaiger kompensierte, zeugt von großem Mannschaftsgeist und Moral im Kampf um den Abstieg. Beim 7:1-Erfolg zeigten die Oberpfälzer eine hochkonzentrierte Leistung.

Aber im ersten Lauf sah es für Matthias Hüttner und Michael Wehner gegen Thorsten Gutschalk und Ralph Müller nach einer Demontage aus. Doch im zweiten Lauf schlugen die Amberg mit Macht zurück und spielten einen Vorsprung heraus. Michael Wehner zeigte im letzten Lauf guten Nerven und sicherte mit 2:2 bei 561:604 den ersten Punkt und wichtige Kegel für die Gäste. Matthias Hüttner ging zunächst mit 2:1 in Führung, doch im letzten Lauf musste er sich beim 2:2 mit 585:601 geschlagen geben. Mit 1:1 und 27 Kegel Vorsprung war FEB somit im Soll.

Rainer Sattich und Bernd Klein lieferten sich im Anschluss gegen Manuel Ott und Andreas Dietz in den beiden ersten Läufen hart umkämpfte Duelle. Aber dann zogen die Amberger auf eindrucksvolle Art einfach auf und davon. Rainer Sattich holte seinen Punkt mit 3:1 bei 629:587. Ähnlich dominant sicherte auch Bernd Klein mit 630:578 einen weiteren Punkt für Amberg und gleichzeitig eine komfortable Führung. Mit 121 Kegel Vorsprung war zwar eine Vorentscheidung gefallen, doch wussten Amberger um die Gefährlichkeit des Lorscher Schlusspaares.

Aber an diesem Tag nutzen die Amberger nahezu jede sich bietenden Chance. Daniel Beier zeigte von Beginn an eine gute Leistung gegen Jurek Osinski und befreite sich immer wieder aus schweren Situationen. Mit 3:1 bei 600:577 sicherte Beier einen weiteren Punkt für Amberg. Wolfgang Häckl hingegen hatte trotz guter Leistung gegen Jochen Steinhauer einen schweren Stand. Doch der Amberger startete in der zweiten Hälfte eine unglaubliche Aufholjagd, die in einer furiosen Neunerserie endete und mit 2:2 bei 624:628 und persönlicher Bestleistung das Sahnehäubchen auf einen nahezu perfekten Auftritt aufsetzte.

Mit diesem Sieg verlassen die Oberpfälzer zunächst die Abstiegsplätze und haben nun die Möglichkeit, gegen Aufsteiger Kipfenberg nachzulegen. Positive Zeichen kamen auch von Kapitän Andreas Schwaiger, der bald wieder ins Training mit einsteigen kann.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)Lorsch (6)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.