Kein Ausbildungsplatz im Herbst 2016

"Wir sollten bei der Personalentwicklung über den Tellerrand schauen": Mit diesem Satz warb VG-Vorsitzender Jürgen Kürzinger für die Einstellung eines weiteren Auszubildenden für den Verwaltungsbereich im Herbst nächsten Jahres.

Nach Ende der Ausbildung von Lisa Bernhardt im August 2016 biete sich mit Blick auf die Altersstruktur der Beschäftigten die Einstellung eines Azubis an, erklärte Kürzinger. "Wir müssen bei den Personalplanungen ein großes Rumpeln vermeiden", verwies er auf ein größeres Stühle-Rücken ab dem Jahr 2020.

Der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder analysierte darauf hin: "Entweder wir bilden schon jetzt über den eigenen Bedarf aus oder wir geben den Azubis bei Neueinstellungen eine Perspektive." Im letzten Fall müsse die Verwaltungsgemeinschaft, folgerte er, erst ab September 2017 einen Auszubildenden einstellen, um für die Personalveränderungen ab 2020 gewappnet zu sein.

Aus diesem Grund lehnten die VG-Räte auch die Schaffung eines Ausbildungsplatzes schon für 2016 einstimmig ab. Über die Einstellung eines Azubis zum Herbst 2017 will das Gremium zu gegebener Zeit entscheiden. (do)
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