Kein einziger Streikbrecher
Im Blickpunkt

Grafenwöhr/Kemnath. (wüw) Für Montag hat die Gewerkschaft Verdi erstmals die Mitarbeiter des Zustellstützpunkts der Post in Grafenwöhr zum Streik aufgerufen. Und der Ruf wird wohl gehört. Abgesehen von verbeamteten Briefträgern sollen alle Zusteller im Streik sein. In Pressath und in Eschenbach wurde in je drei Bezirken die Post zugestellt, in Grafenwöhr blieben die Kästen leer. Mitarbeiter berichten, dass der Konzern einen Lagerraum angemietet habe, um liegengebliebene Sendungen zwischenzulagern.

Nicole Rufin von Verdi ist mit der Streikbeteiligung sehr zufrieden. Weniger glücklich ist die Gewerkschafts-Sekretärin mit der Reaktion des Arbeitgebers. Die Post habe noch immer kein Angebot vorgelegt. Deshalb werde der Streik noch länger dauern und ausgeweitet. Wann auch die Kemnather Zusteller zum Streik aufgerufen sind, wollte Rufin nicht sagen.

Polizeibericht

Scherben bringen kein Glück

Pressath. Ein Unfall mit Glasflaschen könnte den Verursacher mehr kosten, als das Geld für die auf der Straße verlorenen Getränke. Die Polizei sucht derzeit nach einem Unbekannten, der am vergangenen Mittwoch kurz nach Mittag in der Wollauer Straße direkt an der Abzweigung in die Bahnhofstraße Glasflaschen zerbrochen und sich anschließend nicht um die Scherben auf der Straße gekümmert hat.

Gegen 12.30 Uhr bog dort ein 59-Jähriger von der Bahnhofstraße in die Wollauer Straße ab. Kurz danach bemerkte er laut Polizeibericht erst eine dunkle Flüssigkeitsspur, wenig später dann "ein Klackern" vorne rechts an seinem Auto. Zu Hause stellte der Pressather dann fest, dass mehrere Glassplitter seinen Vorderreifen so sehr beschädigt hatten, dass er sich einen neuen auf die Felge montieren lassen musste.

Die Polizei geht nun wegen der Spurenlage davon aus, dass auf der Straße mehrere Flaschen zu Bruch gingen, die der Verursacher im Anschluss einfach liegen ließ. Die Polizei Eschenbach bittet nun um Hinweise auf diesen Verursacher. Telefon 09645/92040.
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