Kein Märchen: Wieder Vorlesestunden
Stadtnotizen

Nicht nur die Buben und Mädchen, sondern auch eine Mutti hörte der Märchenerzählerin Kerstin Graf (Mitte) aufmerksam zu. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Kaum erwarten konnten die Buben und Mädchen die erste Märchenstunde nach der Sommerpause. Zwei Geschichten der Gebrüder Grimm hatte "Märchentante" Kerstin Graf für sie ins Peter-Hofmann-Zimmer der Stadtbücherei mitgebracht.

Unbekannt war allen das Märchen "Allerleirauh". Dabei ging es um die Tochter eines Königs. Dessen Frau nahm ihm auf dem Sterbebett das Versprechen ab, nur dann wieder zu heiraten, wenn seine zweite Frau mindestens ebenso schön sei wie sie selbst und ebensolche goldenen Haare habe. Als sich eine solche nicht fand, erkannte der Herrscher eines Tages, dass seine Tochter ebenso schön ist wie seine verstorbene Gattin. Die Tochter und die Räte waren entsetzt und wollten ihm seinen verbotenen Wunsch ausreden. Mit einer List gelang es dem König doch noch, sie zur Königin zu machen.

Als zweite Geschichte erzählte Graf das Märchen "König Drosselbart". Wer von den Kindern Lust hatte, durfte noch ein schönes Bild zu einer der beiden Märchengeschichten malen und das Werk mit nach Hause nehmen.
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