Kein Sieger im Derby

Der Kemnather Kapitän Benjamin Teufel (rechts) versucht, dem Kulmainer Jakob Schmidt wegzulaufen. Schiedsrichter Constantin Scharf hat Mühe, auf Ballhöhe zu bleiben. Bild: Eger

Groß war der Zuschauerandrang beim Spiel zwischen dem SVSW Kemnath und dem SV Kulmain, die beiden Teams gaben im Derby kämpferisch alles. Am Ende gab es aber keinen Sieger.

Kemnath: Winkler, Teufel (Gradl 90.), Schottenhammel, Holzner, Kastl (Toqani 82.), Schmidt (Philipp 63.min), Knodt, Aran, Schraml, Ferstl, Riedl

Kulmain: Herrmann, Zeltner, Biersack, Neumüller, Griener, Greger, Popp (83. Philbert), Schmidt, Reger (Dollhopf 65.), Dumler, Pusiak

Tore: 0:1 (19.) Dumler, 1:1 (53.) Riedl - SR: Constantin Scharf (Pressath) - Zuschauer: 500 - Rot: (80.) TW Herrmann (Kulmain) Handspiel außerhalb des Strafraums - Besonderes Vorkommnis: (16.) Greger (Kulmain) verschießt Foulelfmeter

(jt) In einem packenden und mitreißenden Derby teilten sich der heimische SVSW Kemnath und der SV Kulmain mit dem 1:1 die Punkte. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit zahlreichen Torszenen, wobei beide Abwehrreihen nicht immer den sichersten Eindruck hinterließen. Bereits in der fünften Spielminute hätte Daniel Schraml die Schwarz-Weißen in Führung bringen können, als ihm der Ball alleine vor Torwart Herrmann über den Schlappen rutschte. In der Folgezeit war Kulmain die zielstrebigere Mannschaft und erspielte sich einige gute Chancen.

Nach einem Ballverlust der Kemnather Abwehr setzte sich Dumler im Strafraum durch und konnte nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß setzte Greger weit übers Tor. Den Schock des verschossenen Elfmeters steckte die Drechsler-Elf jedoch schnell weg und erzielte durch Dumler das 1:0. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften noch gute Torchancen, diese wurden allerdings meist fahrlässig vergeben.

Wie erwartet, versuchte die Elf aus Kulmain direkt nach der Halbzeit nachzulegen und hatte zwei gute Tormöglichkeiten. Die größere der beiden vergab Pusiak nach schöner Vorlage von Jakob Schmidt. Dies war wohl der Weckruf für die Heimmannschaft, die kurz darauf in der 53. Minute durch Torjäger Riedl, nach schönem Zuspiel von Schraml, den zu diesem Zeitpunkt glücklichen Ausgleich erzielte. In der Folge hatte Kemnath Oberwasser und bestimmte Tempo und Spiel.

Zehn Minuten vor Ende des Spiels hätte sich der Einsatz der Heimmannschaft fast bezahlt gemacht, als jedoch der Torwart der Kulmainer den möglichen Siegtreffer von Schraml mit einem Handspiel außerhalb des Strafraums zunichte machte. Folgerichtig erhielt der Übeltäter die Rote Karte vom gut leitenden Schiedsrichter Constantin Scharf. Der fällige Freistoß an der Strafraumkante brachte keinen Ertrag. Alles in allem war es eine gerechte Punkteteilung im Derby.
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