Kein Weg zur Verlängerung

Mitte April ist Baubeginn, Ende Juli soll alles fertig sein: Die Straße ins Gewerbegebiet "Am Kalvarienberg" wird aufgeweitet. Bilder: Völkl (2)

Wenn aus dem leerstehenden Bürogebäude in der Wernberger Straße eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber wird, ist diese Nutzung zeitlich begrenzt. Der Stadtrat sah folglich keinen Grund dafür, den Gehweg ins Gewerbegebiet an der Wernberger Straße zu verlängern.

Pfreimd. (cv) Der Antrag auf Nutzungsänderung des Gebäudes in der Wernberger Straße 44 - hier soll eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber entstehen - wurde bekanntlich an das Landratsamt weitergeleitet. Die Bearbeitung ist noch nicht abgeschlossen, teilte Bürgermeister Richard Tischler dem Stadtrat mit.

Nun liegt der Kommune ein Schreiben des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach vor, das zur Sicherheit der Fußgänger den Gehweg, der stadtauswärts kurz vor dem Gebäude - auf der gegenüberliegenden Seite - endet, verlängern möchte. Die Rede ist von 100 bis 150 Meter, um auch das Gewerbegebiet damit besser zu erschließen. Der Stadtrat sah keinen Handlungsbedarf, da die Unterkunft ja zeitlich befristet wäre. Laut Baugesetzbuch wäre eine Unterbringung von Flüchtlingen in Gewerbegebieten auf 2019 begrenzt. Da mache es keinen Sinn einen Gehweg zu bauen.

Bürgermeister Tischler berichtete, dass der Plan für die Aufweitung der Straße ins Gewerbegebiet am Kalvarienberg steht. Noch im Februar läuft die Ausschreibung, im März die Submission. Am 20. April ist der Baubeginn terminiert und Ende Juli soll das Projekt abgeschlossen sein.

Ein Antrag, dem eine Ortsversammlung voraus ging, lag aus Hohentreswitz vor. Die Bürger fordern den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Aspachmühle bis zur Kreisstraße SAD 36. Laut Bürgermeister ist sie im aktuellen Investitionsprogramm der Stadt aufgeführt.

Lediglich über einen Bauantrag hatte das Gremium zu befinden. Anja und Daniel Bauer aus Schmidgaden errichten auf dem Eckgrundstück Alter Weg/Hofgartenstraße ein Einfamilienwohnhaus.

Bürgermeister Tischler informierte die Stadträte noch darüber, dass zwei Anlagen in der Linsstraße und in Iffelsdorf künftig durch LTE funkunterstützt werden und für einen besseren Handyempfang sorgen. In Sachen Breitband läuft die Ausschreibung. Anscheinend auch in vielen anderen Kommunen. Die Telekom hat deshalb bis 16. März um Fristverlängerung gebeten. Der "Fahrplan" wird sich um vier Wochen verzögern.
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