Keine allzu rosigen Aussichten
Im Alter nicht "alt" aussehen

Neusorg. (öt) "Die gesetzliche Rente ist wichtig für die Alterssicherung", hob stellvertretende KAB-Diözesansekretärin Hermine Knauer bei der Eröffnung der Ausstellung "Alter! Jetzt geht's um die Rente" hervor. Sie gab zu bedenken, dass die Aussichten für Personen, die in 20 Jahren aus dem Arbeitsleben scheiden, nicht gerade rosig seien.

Deshalb habe es sich der Diözesanverband Regensburg der katholischen Arbeitnehmerbewegung zur Aufgabe gemacht mit Sozialtagen aufzuzeigen welche Rente die zukünftigen Empfänger zu erwarten haben. Diese sollte, so die Forderung des Verbands, nicht unter 50 Prozent des letzten Nettoverdienstes liegen. Bei Beschäftigungen in Mini-Jobs oder bei Unterbrechung des Erwerbslebens durch Zeiten der Arbeitslosigkeit sei dies oftmals nicht der Fall.

Knauer wies auf die drei Stufen des Rentenmodells der katholischen Verbände hin. Diese beinhalten die Sockelrente, Arbeitnehmer-Pflichtbeiträge und private Vorsorge.

Knauer unterstrich, dass die Ausstellung nachdenklich stimme. Die Besucher sollten sich Zeit nehmen. Oftmals sei es nicht zu spät Initiativen zu ergreifen, um "im Alter nicht alt auszusehen". Knauer dankte Diözesan-Sekretär Markus Nickl, für die Vorbereitung der Ausstellung.
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