Keine angenehme Reise

Der Ettmannsdorfer Sebastian Fischer (links) legt sich mächtig ins Zeug. Das wird auch in Mitterteich nötig sein, um nicht leer auszugehen. Bild: rid

Wenn es für die Ettmannsdorfer die A 93 hoch nach Mitterteich geht, ist eigentlich nichts Gutes angesagt. Gegen den dortigen SV tat sich der Sportclub immer schwer. Mit leeren Händen will die Studtrucker-Truppe aber dieses Mal die Heimreise nicht antreten.

Ettmannsdorf. (aho) Letztmalig vor der Winterpause muss der SC Ettmannsdorf in der Landesliga auswärts antreten, die am nächsten Wochenende nach dem Heimspiel gegen den FV Vilseck beginnt. Am Samstag um 14 Uhr heißt der Gegner SV Mitterteich, der in den bisherigen drei Aufeinandertreffen ein sehr unangenehmer Widersacher war. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sollten die Gäste trotz einer immer größer werdenden Verletztenliste in der Lage sein, ein Unentschieden zu erreichen.

Zwei Mal müssen die Ettmannsdorfer Spieler noch durchhalten, dann können sie in der anstehenden Winterpause neue Kräfte sammeln und vor allen Dingen die Verletzungen und Blessuren ausheilen. "Auch wenn es schwer wird, wollen wir noch so viele Punkte wie möglich holen. Dann könnten wir uns im Frühjahr auf andere Ziele konzentrieren", sagt Timo Studtrucker, der mit seinem Team gegen die Nordoberpfälzer bislang keine guten Erfahrungen gemacht hat. Vor allem das Hinspiel im August war eine Demonstration der spielerischen Stärke und der variablen Spielweise des SV Mitterteich. "Da hatte uns der Gegner überrascht und wir haben sehr schlecht ausgesehen", erinnert sich der SCE-Trainer.

Derzeit sind die beiden Mannschaften Tabellennachbarn, der SV hat einen Zähler mehr auf dem Konto. Sollte es dem SCE gelingen, seine Auswärtsstärke unter Beweis zu stellen und erfolgreich abzuschneiden, könnte er die Truppe von Reinhold Schlecht überholen. Angesichts der personellen Lage erscheint aber ein Sieg nur ganz schwer zu realisieren zu sein. Zu den schon seit Wochen fehlenden Spielern haben sich nun auch Florian Tausendpfund, André Klahn und die Peter-Brüder gesellt. Trainer Studtrucker ist also gezwungen, die Mannschaft umzustellen. "Es werden einige Akteure aus der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen. Zudem gibt es taktische Änderungen. Der eine oder andere Spieler wird auf einer anderen Position zu finden sein. In dieser Art ist der SCE noch nicht aufgelaufen. Ich bin gespannt, wie wir das umsetzen werden", meint der Coach.

Er findet es bedauerlich, dass sich der Torjäger der Mitterteicher, Stefan Meisel, schwer verletzt hat und nicht mitwirken kann. Studtrucker erwartet deshalb eine Trotzreaktion der Gastgeber, die besonders motiviert sein werden.
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