Keine Angst vor den "Oldies"

HSG-Spieler Armin Kiener (rechts) in hartes Bedrängnis. Doch auch diese Situation löst er. Die HSG siegte gegen die OG Erlangen und feierte den dritten Sieg im dritten BOL-Spiel. Bild: Baehnisch

Die Handballer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld bleiben Spitzenreiter in der BOL. Der Sieg am Samstag gegen die "Oldies" der OG Erlangen war der dritte Erfolg im dritten Spiel. Die Mannschaft lässt sich auch von kleinen Durchhängern nicht verunsichern.

Schwarzenfeld. (kum) In den vergangenen Spielzeiten hatten die Handballer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld oft ihre liebe Müh' und Not mit den Oldies der OG Erlangen. Am Samstag war es auch ein enges Spiel, doch die HSG gewann dieses Mal mit 28:23.

Eine gute Grundlage

Die starke Anfangsphase (6:1) der Gäste war eine gute Grundlage für den Rest der Partie, der dann um einiges ausgeglichener werden sollte. Als auch der OG-Rückraum Zugriff zum Spiel fand, entwickelte sich nämlich eine ausgeglichene Partie. Auch wenn sich die OG nun intensiv um Anschluss bemühte, blieb der Vorsprung bis zur Pause bestehen (15:9). Dennoch ermahnte Daniel Kessler seine Mannschaft, nicht locker zu lassen. Und in der Tat: Auch zwei schnelle Tore der HSG zum 17:9 änderten nichts am Kampfgeist der OG, die nun zusehends ihre körperliche Überlegenheit ausspielte und den Hausherren so den Schneid abkaufte. Der Spielfluss der HSG ging verloren. Der Vorsprung schmolz, bis Coach Daniel Kessler beim Stand von 18:16 eingreifen musste und eine Auszeit nahm. Er konnte sein Team wieder ordnen. Nach dem 19:16 und 20:17 war die HSG wieder in der Spur und entschied das Spiel im Anschluss vorzeitig.

Am Ende gewann die HSG verdient mit 28:23, doch dieser Sieg stand trotzdem auf der Kippe. Wie knapp verdeutlichen die beiden angesprochenen Tore, die zur Entscheidung führten. "Wer weiß, was passiert, wenn die beiden nicht reingehen", kommentierte Coach Daniel Kessler die spielentscheidenden Szenen, zeigte sich am Ende aber durchaus überzeugt von der Offensivleistung seiner Mannschaft: "Wir waren schnell auf den Beinen und sehr variabel, schwer auszurechnen. Die Abwehr stand lange sehr gut und hatte den starken Rückraum der OG durchaus im Griff. Nur in der zweiten Halbzeit waren wir zu brav und haben in der zusehends körperlichen Partie nicht dagegengehalten. In dieser Phase fielen die Gegentore zu leicht. Doch wir haben noch rechtzeitig die Notbremse gezogen und bleiben verdienterweise verlustpunktfrei."

HSG-Tore: Blödt 8/2, Fenchl 5, Kiener 4, Forster 3, Held 2, Schanderl 2, Strejc J. 2, Schießl 1, Spiller 1
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