Keine neue Markierung

Maria Reber (Siebte von links) genießt weiter das Vertrauen beim OWV Pleystein. Neuer "Vize" ist Max Baierl (Sechster von links). Dem Vorstand gehören zudem die Jugendwarte Maximilian Brey und Stefan Weig, Beisitzerin Christine Baierl, Schriftführerin Regina Künzel, Beisitzerin Resi Rappl (von links) sowie Beisitzerin Maria Puff, Sieglinde Soukup, Kassier und Wegewart Konrad Zeitler und Beisitzerin Angela Sachs (von rechts) an. Bild: bey

OWV und Oberpfalzverein haben die Wanderwege nicht einheitlich markiert. Der OWV Pleystein ist aber nicht bereit, seine Markierung zu beseitigen oder zu überstreichen.

Pleystein. (bey) Maria Reber führt weiterhin den Oberpfälzer Waldverein. Die Vorsitzende wurde in der Jahreshauptversammlung am Samstag im Gasthof Weig einstimmig im Amt bestätigt. Neuer Stellvertreter ist Max Baierl. Reber kündigte bei den Veranstaltungen ein Umdenken, verbunden mit neuen Ideen, an. Wegen der Altersstruktur der Mitglieder führe die Richtung hin zu Abenden mit Darstellung und Pflege von Brauchtum. Familienfahrten über mehrere Tage seien nicht mehr gewünscht, und auch zum Wandern fehle den Mitgliedern die Begeisterung.

Im Rückblick machte Reber den anwesenden 31 Mitgliedern deutlich, dass nicht alle Programmpunkte für 2014 umgesetzt werden konnten. Die Kräuter- und Marterlwanderung zum Galgenberg soll in anderer Form eine Neuauflage erfahren. Sehr erfolgreich war die Fahrt nach Pilsen.

Nur noch ab 70. Geburtstag

Einstimmig beschloss die Versammlung, den Mitgliedern nur noch ab dem 70. Geburtstag Glückwünsche zu übermitteln. Ebenso einmütig votierten die Mitglieder für die Erhöhung der Umlage für die jetzt farbige "Arnika" auf 4,50 Euro.

In ihrer Vorausschau kündigte die Vorsitzende mit der Marterlwanderung am 7. Mai nach Miesbrunn über den Finkenhammer, einem Workshop "Beton gießen", einem "Krimi-Dinner" in der "Böhmischen Stube", einem Kochabend Desserts und einem Vortrag "Brauchtum beim Sterben über Jahrzehnte" eine Vielzahl attraktiver Termine an, die mit Wanderungen und einer Radtour ergänzt werden.

Konrad Zeitler gab den Kassenbericht ab. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Jugendwart Stefan Weig berichtete über die Anfertigung von Nistkästen und die Besichtigung des BMW-Werkes beim Kinderferienprogramm. Wegewart Konrad Zeitler informierte, dass sich im Herbst ein fünfköpfiges Team zur Markierung von Wanderwegen gefunden habe. Er selbst habe im Winter noch den Glasschleiferweg markiert.

Im Januar sei ein Schreiben des Hauptwegewartes des Oberpfalzvereins eingegangen, das auf die gegenüber dem Landesverband nicht konforme Markierung der Wanderwege hinweist. Die Vorschriften des Landesverbandes ließen bei abweichenden Markierungen keinen Zuschuss zu. Gleichfalls werde eine Gesamtsanierung, vor allem auch der Wanderwege, gefordert. Bis 15. März sollten diese Arbeiten erledigt sein, sagte Zeitler. Der finanzielle Aufwand für die gewünschten Änderungen schlage laut Wanderwart mit mehreren Tausend Euro zu Buche. Nach vielen Überlegungen sei die Entscheidung gefallen, die bestehenden Markierungen nicht zu beseitigen oder auch nicht zu überstreichen, sagte Zeitler.

Lob vom Bürgermeister

Bürgermeister Rainer Rewitzer wertete die Entscheidung des Wanderwartes positiv, weil die jetzigen Markierungen auch in den neuesten topografischen Landkarten des Landesvermessungsamtes enthalten seien. Das Stadtoberhaupt sicherte zu, das Rathaus werde den OWV bei den Markierungsarbeiten unterstützen. Ausdrücklich lobte der Rathauschef die Jugendarbeit, weil damit der jungen Generation Tradition vermittelt werde. Gleichzeitig könnten so neue Mitglieder gewonnen werden.
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