Keine Tore

Viele Zweikämpfe prägten das Bezirksligaderby zwischen dem SC Luhe-Wildenau und der SpVgg SV Weiden II. In dieser Szene liefern sich Michael Frischholz (SC, links) und Benjamin Scheidler (SpVgg) ein Kopfballduell. Bild: Büttner

Der SC Luhe-Wildenau hatte beim 0:0 im Derby gegen die SpVgg SV Weiden II eine Vielzahl guter Chancen. Aber wieder einmal fehlte ein Vollstrecker.

SC Luhe-Wildenau: Dagner, Nürnberger, Zivatovic, Dietl (82. Rothballer Matthias), Mann, Urban, Frischholz Michael, Köllner, Dütsch, Eichstätter, Hermann

SpVgg SV Weiden II: Jahn, Weihermüller, Scheidler, Hot (46. Lobinger), Schuster, Wegmann, Schreyer, Mutzbauer (82. Frank), Drechsler, Schlagenhaufer (70. Schiessl), Geber

SR: Niko Mäusbacher (Kronach) - Zuschauer: 220

(sfz) Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der SC Luhe-Wildenau wenigstens einen Punkt auf der Habenseite gutschreiben, obwohl ein Sieg aufgrund der zahlreichen Chancen jederzeit möglich gewesen wäre. Die Schwarz-Roten traten ohne Torjäger Johannes Zeitler an, der nach dem Aufwärmen verletzungsbedingt passen musste. Für den verhinderten Roland Frischholz stand SC-Trainer Markus Dagner im Tor.

Beide Mannschaften begannen abwartend, jedoch hatte die Heimelf bereits in der 3. Minute die Chance zur Führung. Aber Urban brachte alleinstehend im Fünfmeterraum das Leder nicht im Kasten unter. In der 14. Minute scheiterte Michael Frischholz nur knapp an Gästekeeper Jahn. Beide Mannschaften boten ein temporeiches Spiel mit technisch guten Ballstaffetten. Nach einer gekonnten Kombination zwischen Urban und Dietl setzte Letzterer das Leder über das SpVgg-Gehäuse (38.). Dem SC wollte trotz Überlegenheit der Führungstreffer nicht gelingen.

Nach dem Wechsel verstärkte Weiden seine Angriffsbemühungen. In der 51. Minute strich ein Freistoß von Schuster aus der Distanz nur knapp am SC-Tor vorbei. Luhe-Wildenau gab das Heft etwas aus der Hand. Die Dagner-Schützlinge konnten sich aber wieder aus der Umklammerung befreien und starteten ebenfalls gefährliche Angriffe. Beide Mannschaften kämpften mit enormen Einsatz um jeden Ball, überschritten aber nie die Grenze der Fairness. Jetzt wollten beide Kontrahenten die Entscheidung. Es blieb aber beim Remis, das für die Gäste vom Wasserwerk unterm Strich glücklich zustande kam.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.