Keine Tore im Top-Spiel

Der Poppenreuther Christoph Höppler (am Boden) tritt gegen Felix Wunderlich nach und siegt dafür die Rote Karte. Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer SV Poppenreuth und der SpVgg Oberkotzau endete torlos. Bild: Cyris

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Bezirksliga Oberfranken Ost zwischen dem SV Poppenreuth und der SpVgg Oberkotzau hielt nicht, was man sich versprochen hatte. Nach dem 3:3 in der Vorrunde gab es diesmal keine Tore.

SV Poppenreuth: Sourek, Fiterer, Hanys, Janovsky (71. Sekac), Sladecek, Höppler, Komberec, Jankovsky, Sikora, Peroutka, Sturm

SpVgg Oberkotzau: Udovcic, Sturm, Specht, Schörner, Bauer, Herb, Mölter, Christopoulos, Schaller (82. Meißner), Wunderlich, Durkan (89. Güven)

SR: Manuel Rieß (TSV Bindlach) - Zuschauer: 210 - Rot: (87.) Christoph Höppler (Poppenreuth) Tätlichkeit

Der gastgebende Spitzenreiter wurde vom Anpfiff weg vom Verfolger mit druckvollen Aktionen überrascht und kam deswegen nicht wie gewohnt zur Entfaltung. Glück hatten die Hausherren in der 13. Minute bei einem Lattentreffer von Christopoulos. Danach gab es in Sachen Torchancen hüben wie drüben lange Zeit nichts zu notieren. Bei drohender Gefahr wurde beiderseits ein Abwehrbollwerk aufgebaut. Die Gäste hielten die gefährlichen Akteure des Aufsteigers in Schach. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es spannend. Allerdings ging dabei die Gefahr von den Oberfranken aus. Herb servierte auf Sturm, aber Fiterer störte im richtigen Moment. In der 44. Minute bewahrte SV-Torhüter Sourek sein Team bei einem Mölter-Schuss vor dem Rückstand.

Nach der Pause legte der Tabellenführer etwas mehr Angriffsengagement an den Tag. Die vielbeinige SpVgg-Abwehr blieb aber bei den hektischen und durchsichtigen Poppenreuther Aktionen stets Herr der Lage. SpVgg-Keeper Udovcic verlebte insgesamt einen ruhigen Arbeitstag. Sladcek eröffnete sich Mitte der zweiten Halbzeit eine Chance, aber Durkan fuhr dazwischen. Auf der Gegenseite klärte Sourek vor Wunderlich. Drei Minuten später wehrte Sourek einen Mölter-Kopfball ab und Fiterer bugsierte das Leder vor Wunderlich aus der Gefahrenzone. Kurz vor dem Ende hatten die Einheimischen Glück, dass Wunderlich beim Abschluss nur die Beine von Hanys traf.
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